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18-jähriges Pferd hält auch auf Top-Niveau mit

Weil „Ken“ Lust hatte: So gut lief der Weltcup für Dressur-Reiter Benjamin Werndl

Benjamin Werndl aus Aubenhausen strahlt bei der Pressekonferenz in Stuttgart.
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Benjamin Werndl aus Aubenhausen strahlt bei der Pressekonferenz in Stuttgart.

„Wir werden weiterhin gut in Ken hineinhören, ob er fit ist und Lust hat“, sagte der Aubenhausener Dressurreiter Benjamin Werndl nach dem letzten Weltcup-Turnier. Und in Stuttgart hatte „Ken“, so der Stallname den 18-jährigen Rappen, definitiv Lust.

Stuttgart/Aubenhausen  – Mit einer starken Grand Prix-Kür sicherte sich Benjamin Werndl auf dem imposanten Rappen Daily Mirror beim Weltcup-Turnier in Stuttgart den dritten Platz.

Vor gut besetzten Tribünen zeigte sich der westfälische Damon Hill-Sohn mit Stallnamen „Ken“ hoch motiviert und einmal mehr von seiner besten Seite. Im Grand Prix auf Platz 4, verbesserte sich das Paar aus Aubenhausen in der entscheidenden Kür mit 81,885 Prozent auf den dritten Platz.

Glücklicher Benjamin Werndl

In beiden Weltcup-Prüfungen standen mit Ingrid Klimke, Isabell Werth, Frederic Wandres und Werndl die vier deutschen Teamreiter vorne, die im August bei den Weltmeisterschaften Bronze gewonnen hatten. Werndl und Wandres ritten allerdings nicht ihre WM-Partner. „Ich bin glücklich, dass ich mit einem 18-jährigen Pferd auf diesem Niveau mithalten kann. Wir werden weiterhin gut in Ken hineinhören, ob er fit ist und Lust hat“, sagte Werndl.

Jessica von Bredow-Werndl auf Ferdinand BB

Auch Jessica von Bredow-Werndl trat nicht mit ihrer „Queen“ TSF Dalera BB an, sondern mit dem wenig routinierten 13-jährigen Florencio-Sohn Ferdinand BB. „Ferdl“, wie der schicke Dunkelbraune genannt wird, ließ sich bei seinem ersten großen Weltcup-Turnier von der aufgeheizten Atmosphäre noch sehr beeindrucken und fand nicht durchgehend zur notwendigen Konzentration. Zwar glänzte der Hannoveraner mit seinen Grundgangarten und in etlichen Lektionen. Doch technische Fehler drückten die Gesamtnote und ließen das Paar in der Kür auf den zehnten Platz zurückfallen.

„Einmal gewinnst du, einmal lernst du“

Die Olympiasiegerin, die kürzlich in der Weltcup-Qualifikation von Lyon siegte, nahm es von der positiven Seite. „Einmal gewinnst du, einmal lernst du“, schrieb die 36-jährige in den sozialen Medien. Für das Finale des Weltcups ist von Bredow-Werndl als Titelverteidigerin bereits gesetzt. Die beiden weiteren Startplätze für Deutschland sind wie immer hart umkämpft.

Eine Werndl-Schülerin war bei den German Masters in Stuttgart ebenfalls am Start und sehr erfolgreich. Die 22-jährige Selina Söder belegte mit ihrer vierbeinigen Lehrmeisterin Zaire-E den zweiten Platz im Finale des Piaff Förderpreises. Der Studentin steht von Bredow-Werndls früheres Erfolgspferd für die U25-Tour zur Verfügung. Für diese Altersklasse ist der Piaf Förderpreis die bedeutendste Prüfungsserie. Sie soll dem deutschen Reiternachwuchs den Einstieg in die Königsklasse, den Grand Prix, erleichtern.

Die zehn besten Reiter der Welt am Start

In einer Woche wird sich der Turniertross aus Aubenhausen gen Norden auf den Weg machen. Vom 24. bis 27. November sind die Werndl-Geschwister zum Fünf-Sterne-CDI in Stockholm/Schweden eingeladen. Nur die zehn besten Reiterinnen und Reiter der Welt dürfen in der Hauptprüfung starten.

Das Athleten-Ranking wurde im September neu für die Dressur eingeführt und berücksichtigt alle Pferde, mit denen Weltranglistenpunkte gesammelt wurden. Jessica von Bredow-Werndl steht an erster Stelle, ihr Bruder Benjamin ist Achter.

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