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„Menschen hinter den Kulissen“

Mehr als 900 Berichte: Darum macht Semerad seit zehn Jahren die Pressearbeit der SG RRG

Walter Samerd ist seit zehn Jahren für die Spielberichte und die Homepage der SG RRG zuständig.
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Walter Semerad ist seit zehn Jahren für die Spielberichte und die Homepage der SG RRG zuständig.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Seit zehn Jahren ist Walter Semerad Pressesprecher der SG Reichertsheim-Ramsau-Gars. In dieser Zeit verpasste er kaum ein Spiel und schrieb mehr als 900 Berichte. In der Serie “Menschen hinter den Kulissen“ sprachen wir mit Semerad über die Anfänge und die Entwicklungen aus dieser Zeit. Zudem verrät er, was ihm der Verein und das Ehrenamt bedeutet.

Reichertsheim - Wer die Spiele der SG Reichertsheim-Ramsau-Gars - egal ob auswärts oder zu Hause - in den vergangenen zehn Jahren besuchte, wird Walter Semerad immer gesehen haben. Denn er trägt meist ein gelbes Leibchen und hat eine Kamera in der Hand. Damit steht er dann am Spielfeldrand. Und das alles für gute Spielberichte über seine SG RRG.

Semerad: „Das Schreiben von Berichten hat mit von Beginn an Spaß gemacht“

„Die Mannschaften sollen für ihre Leistungen gewürdigt werden“, sagt Semerad im Gespräch mit beinschuss.de. „Deshalb ist es für mich wichtig, dass die Spieler und der Verein auch medial gut vertreten sind.“ Dabei liegen die Anfänge des 60-Jährigen nun schon zwölf Jahre zurück. „Ich war zuvor nur ein normaler Zuschauer“, erzählt Semerad . „Dann haben sie Leute gesucht und so wurde ich damals der Betreuer der 2. und 3. Mannschaft mit Eiskoffer und allem was dazugehört. Später habe ich dann auch bei der Ersten ausgeholfen.“

Doch dann änderte sich das Aufgabengebiet für Semerad. Nach dem Aufstieg in die Kreisliga übernahm er das Schreiben von Spielberichten für die lokalen Zeitungen und der eigenen Homepage. „Das hat mir von Beginn an Spaß gemacht“, blickt er im Gespräch mit beinschuss.de zurück. „Ich habe einfach mal angefangen und im Laufe der Jahre hat sich viel weiterentwickelt.“

Über 900 Spiele war Semerad live vor Ort

Die Aufgabe als Pressesprecher hat er nun seit zehn Jahren inne. Seitdem ist viel passiert. So verpasste Semerad in den vergangenen Jahren kaum eine Partie und schrieb mehr als 900 Berichte. „Ich bin nur mal nicht da, wenn ich krank bin. Oder ein sehr wichtiger Geburtstag ist“, sagt er lachend.

Aber auch die Pressearbeit hat sich für den Vereinsvertreter im Laufe der Jahre verändert. „Durch die Internetportale musste die Berichte dann oft schneller eingeschickt werden. Zudem wurden auch gute Fotos immer wichtiger, deshalb habe ich mir eine eigene Kamera gekauft.“

„Es macht mehr Spaß über Siege als Niederlage zu schreiben“

Dem 60-Jährigen fällt es manchmal auch nicht ganz so leicht, die Spielberichte zu verfassen. Ein Beispiel dafür war die vergangene Saison, als die SG RRG aus der Bezirksliga abstieg. „Es macht natürlich mehr Spaß über Siege, als über Niederlagen zu schreiben. Aber das gehört eben auch dazu“, so Semerad, dem eines ganz wichtig ist „Ich möchte niemanden in die Pfanne hauen, vor allem nicht den Schiedsrichter. Es sollen neutrale Berichte sein.“

Ganz alleine macht Semerad seine Arbeit mittlerweile nicht mehr, denn er hat sich neue junge Leute in sein Team geholt. „Wir sind jetzt ein Team bestehen aus sieben Personen. Vor allem Social Media ist jetzt nicht mein Steckenpferd“, gibt Semerad lachend zu. „Auch Johannes Wimmer ist immer dabei, wenn es geht und macht tolle Bilder von den Spielen.“

Verpasst kaum ein Spiel seiner SG RRG: Walter Semerad.

Doch die ganze Arbeit lohnt sich für Semerad. Das liegt auch an dem positiven Feedback, das er für seine Arbeit bekommt. „Ohne das würde es nicht gehen“, gibt der 60-Jährige zu. „Es kommt bei Spielern, Fans und im Verein gut an und oft freuen sie sich dann über einen guten Bericht. Das wird dann auch bei den Abschlussfeiern erwähnt, was einen natürlich sehr freut. Und man wird auch zu einem Gesicht des Vereins.

Semerad will noch zwei bis drei Jahre weitermachen

Für Semerad, der sich auch in vielen anderen Bereichen ehrenamtlich engagiert, ist das Ehrenamt etwas ganz Besonders. „Wenn man etwas gibt, dann bekommt man auch etwas dafür“, sagt er, „im Verein sind in dieser Zeit viele Freundschaften entstanden und der Klub ist ein Teil meines Lebens geworden.

Zwei bis drei Jahre will Semerad noch weitermachen, dann soll „eine neue Generation mit ihren eigenen Ideen übernehmen“. Bis dahin sollen aber noch einige Spiele und Berichte hinzukommen.

ma

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