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Abteilungsleiter Kaya nennt mehrere Gründe

„Verletzungsrisiko der Spieler zu hoch”: 1860 Rosenheim verzichtet auf Liga-Pokal

Wollen gegen Bayreuth wieder jubeln: Der TSV 1860 Rosenheim.
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Auf den nächsten Torjubel müssen die Spieler des TSV 1860 Rosenheim noch warten, denn der Regionalligist wird voerst nicht auf den Platz zurückkehren.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Während der SV Wacker Burghausen am Samstag wieder trainierte und der TSV Buchbach in dieser Woche wieder starten will, wird der Ball beim TSV 1860 Rosenheim weiterhin ruhen. Der Regionalligist verzichtet auf den Ligapokal. Dies hat mehrere Gründe, wie Abteilungsleiter Ömer Kaya im Gespräch mit beinschuss.de erklärt.

Rosenheim - Die beiden bayerischen Startplätze für den DFB-Pokal in der kommenden Saison sollen auf sportlichem Wege ausgespielt werden. Ein Teilnehmer wird über den Toto-Pokal ermittelt, der andere Weg führt über den Ligapokal in der Regionalliga Bayern. Deshalb dürfen die Regionalligisten dank einer Sondergenehmigung der bayerischen Staatsregierung seit vergangenem Wochenende wieder ein Mannschaftstraining aufnehmen und bald Spiele im Rahmen des Ligapokals austragen.

Rosenheims Abteilungsleiter Kaya: „Werden nicht am Liga-Pokal teilnehmen”

Der SV Wacker Burghausen startete am Samstag mit der ersten Trainingseinheit, der TSV Buchbach will am Anfang dieser Woche ebenfalls wieder auf den Platz zurückkehren. Ganz anders dagegen ist die Lage beim TSV 1860 Rosenheim, der nach Infortmationen von beinschuss.de auf die Teilnahme am Ligapokal verzichten und damit nicht von der Sondergenehmigung Gebrauch machen wird.

“Wir haben am Samstag entschieden, dass wir nicht am Liga-Pokal teilnehmen werden”, sagt Rosenheims Abteilungsleiter Ömer Kaya im Gespräch mit beinschuss.de und nennt mehrere Gründe für den Verzicht: “Seit Ende Oktober haben die Spieler kein Kontakttraining mehr gehabt. Die Vorbereitungszeit bis zum ersten Spiel ist aus unserer Sicht zu kurz und daher das Verletzungsrisiko der Spieler zu hoch.”

Kaya: „Sind im semiprofessionellen Bereich tätig“

Auch finanziell würde sich eine Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs aus Sicht des TSV 1860 nicht rentieren. “Es sind keine Zuschauer bei den Partien zugelassen und wenn es blöd läuft, haben wir auch noch eine längere Auswärtsfahrt zu absolvieren”, so Kaya weiter. “Und das für vielleicht ein oder zwei Spiele im Liga-Pokal.”

Zudem betont der Abteilungsleiter, dass es auch für die Arbeitgeber der Spieler zu unsicher sei und sie diese nicht in Schwierigkeiten bringen wollen. “Man muss immer auch bedenken, dass wir im semiprofessionellen Bereich tätig sind”, betont Kaya.

TSV 1860 Rosenheim warten nun auf die Entscheidung des BFV über den Saison-Abbruch

Bei der Entscheidung wurden auch der Spielerrat mit einbezogen. „Natürlich wollen die Jungs wieder Fußballspielen”, betont Kaya, “aber wir haben, auch mit Hinblick auf die Gesundheit, die Gesamtsituation im Blick. Die Spieler tragen die Entscheidung des Vereins voll mit.”

Nun wartet der TSV 1860 Rosenheim auf die endgültige Entscheidung des Bayerischen Fußball-Verbandes, ob und wie die Saison 2019/21 abgebrochen wird. “Wir rechnen mit einer Entscheidung bis zum 10. Mai”, sagt Abteilungsleiter Kaya. “Wir wären für einen Abbruch, aber ohne Absteiger.”

ma

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