TISCHTENNIS

Die Reaktionen der Vereine

Die Reaktionen der Tischtennis-Vereine auf die Entscheidung, die Saison komplett zu beenden und die aktuellen Tabellenstände zu werden, fiel unterschiedlich aus.

In der Verbandsoberliga der Herren hat sich neben der DJK SB Landshut auch Hans Wiesböck vom TuS Bad Aibling in einer schriftlichen Stellungnahme sehr kritisch geäußert: „Wir haben die wenigsten Spiele der Liga und nur einen Punkt Rückstand. Mit einem einzigen Sieg am Wochenende nach dem Abbruch hätten wir theoretisch auf Rang sieben stehen können. Für uns ist die jetzige Wertung so sicher nicht fair.“ Michael Fuchs vom SV DJK Kolbermoor. „Mit den Herren ist das verkraftbar. Mit der dritten Damenmannschaft hatten wir, da die Relegation wegfällt, Glück, auf Rang acht zu landen.“ In Feldkirchen herrscht Unverständnis. Sepp Kellerer, der sogar selbst Spielleiter ist, meinte enttäuscht: „So geht das gar nicht“. Feldkirchens Damen beenden die abgebrochene Saison als Tabellenletzter. SBR-Kapitän Wolfgang Hundhammer erklärte: „Ich bin glücklich, dass wir es geschafft haben. Ich bin überrascht und hätte gedacht, dass es eine andere Lösung gibt. Landshut und Bad Aibling haben den Abstieg nicht verdient“. Boris Pranjkovic, Trainer der zweiten Kolbermoorer Damenmannschaft, die als Meister zukünftig in der zweiten Liga spielt, meinte: „Mich hat es schon ein wenig überrascht“. eg

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