Eishockey-Bayernliga

Erneut ein 6-Punkte-Wochenende für Waldkraiburg ‒ Ein 20-Jähriger hielt den Sieg fest

Christoph Lode Lode war einen Bank im Tor des EHC. Verteidiger Thomas Rott hat Erdings Topscorer Daniel Krzizok fest im Griff.
+
Christoph Lode Lode war einen Bank im Tor des EHC. Verteidiger Thomas Rott hat Erdings Topscorer Daniel Krzizok fest im Griff.

Der alte Kampf zwischen Gladiatoren und Löwen war im alten Rom oftmals ein Kampf mit ungewissem Ausgang. Ganz so blutig ging es am Sonntag in der Eishockey-Bayernligapartie zwischen dem TSV Erding und dem EHC Waldkraiburg nicht zu.

Von Alex Ahrends

Erding ‒ Die 200 Zuschauer sahen in der Erdinger Eissporthalle ein rasantes und hochklassiges Eishockey-Bayernligaspiel zwischen Erding und Waldkraiburg das die Gäste mit 5:2 gewannen. Bereits nach neun Sekunden prüfte der Waldkraiburger Matthias Bergmann Christoph Schedlbauer im Tor der Gladiators. Auch Christoph Lode im Tor der Löwen wurde von Erdings Mühlbauer früh getestet.

1:0 für Waldkraiburg im Überzahlspiel

Die 1:0-Führung für Waldkraiburg fiel in der achten Minute, als die Löwen zum ersten Mal in Überzahl spielten. Tomáš Rousek, eigentlich bekannt für technisch feine Spielzüge, traf von der blauen Linie. Sechs Minuten später, nach weiteren Möglichkeiten durch Erdings Poetzel oder Waldkraiburgs Trox, glich Erding das Spiel aus. Nach feinem Pass von Babic, der hinter dem Tor stand, ließ Mühlbauer mit seinem Schuss aus kürzester Distanz Lode keine Chance – 1:1..

Die Paradereihe um Tomas Rousek, Michail Sokolov und Josef Straka, war an zwei Treffern beteiligt.

Die Löwen überzeugten in Unterzahl

Der zweite Durchgang startete mit einer Strafe für Michael Trox, doch der EHC Waldkraiburg überzeugte in Unterzahl. Vielmehr kreierte man selbst Chancen wie durch Leon Judt. In der 25. Minute, die Löwen waren wieder komplett, versucht sich Christof Hradek an einem „Bauerntrick“, scheitert zwar im ersten Versuch, traf aber im Nachschuss lässig mit der Rückhand zur 2:1-Führung ins Tor. Lange mussten die Zuschauer, die dank der großartigen Erdinger Anhängerschaft wieder etwas „Stadion-Feeling“ verbreiteten, nicht auf die Antwort der Heimmannschaft warten. Nur knapp eineinhalb Minuten nach der Waldkraiburger Führung, war es Martin Dürr, der die alten Verhältnisse wiederherstellt und zum 2:2 ausglich.

Lesen Sie auch: Heimsieg gegen Buchloe

Ein sattes Pfund vn Matthias Bergmann zur 3:2-Führung

Das Tempo blieb hoch und als Erding erneut in Unterzahl geriet, erzielte Matthias Bergmann mit einem satten Pfund von der blauen Linie unter die Latte das 3:2. Und Waldkraiburg setzte nach und traf vor der Pause noch ein weiteres Mal. Erneut in Überzahl war es Tomáš Rousek der seinen zweiten Treffer des Abends markierte. Waldkraiburg fürhte vor dem letzten Drittel 4:2.

Christoph Lode war im Schlussabschnitt nicht mehr zu überwinden

Im dritten Durchgang waren die Gladiators klar überlegen. Doch egal ob Babic, Krzizok oder Erdings Kapitän Philipp schossen, immer wieder hieß die Antwort Christoph Lode. Der erst 20-jährige Torhüter, der an diesem Abend den Vorzug vor Yeingst erhielt, war in diesem Drittel nicht zu überwinden. So lief die Zeit gegen Erding. Rund eineinhalb Minuten vor dem Spielende nahemn die Gastgeber ihren Torhüter vom Eis und kassierten prompt durch Christof Hradek den 2:5-Endstand.

Spielstatistik TSV Erding – EHC Waldkraiburg 2:5 (1:1, 1:3, 0:1)
Tor: Lode (Yeingst); Abwehr: Jeske; Lode F.; Kanzelsberger A.; Schmidt; Rott; Bergmann; Selinger; Seifert; Angriff: Dmitrik; Guft-Sokolov; Hradek; Huber; Ludwig; Rousek; Schneider; Judt; Straka; Trox; Vogl; Zimmermann;

Tore: 0:1 (8.) Rousek (Straka, Guft-Sokolov – PP1); 1:1 (15.) Mühlbauer (Babic, Krzizok); 1:2 (25.) Hradek (Seifert, Vogl); 2:2 (26.) Dürr (Babic, Lorenz); 2:3 (34.) Bergmann (Trox, Hradek – PP1); 2:4 (40.) Rousek (Straka, Judt – PP1); 2:5 (60.) Hradek (Vogl, Bergmann – ENG);

Zuschauer: 200; Strafen: TSV Erding 8; EHC Waldkraiburg aha

Kommentare