0,5 Punkte fehlten zum Sieg

Bayerische Vizemeister im Gerätturnen:Nina Thusbaß, Elena Langlechner, Lara Schmid, Mariella Huemke und Franziska Giel vom TV Obing.

Bad Tölz. – Beim Finale um den Bayernpokal in Bad Tölz mussten die Mädchen des TV Obing noch einmal alles geben.

In den Wochen davor mussten die Gerätturner mit vielen verletzungsbedingten Ausfällen kämpfen. Deshalb starteten sie in Bad Tölz auch nur mit einer Mannschaft, obwohl sich beim Vorentscheid in der heimischen Sporthalle auch die zweite Mannschaft mit einem Sieg die Startberechtigung im Finale gesichert hatte.

Die zwölf besten Mannschaften aus Bayern traten zum Landesentscheid in der olympischen Disziplin Gerätturnen an. Die Teams hatten sich bei den vorangegangenen Regionalentscheiden für die Endausscheidung um den Bayernpokal qualifiziert. Am Start waren die jeweils Erst- und Zweitplazierten der Bezirke Oberbayern, Schwaben, Niederbayern, Mittelfranken/Oberpfalz, Oberfranken und Unterfranken. Insgesamt waren an beiden Tagen etwa 400 Aktive in den verschiedenen Wettkampfklassen gemeldet.

Das Team für Obing, das das Trainerduo Ute Geber und Karl Schuster mit Mariella Huemke, Lara Schmidt, Nina Thußbass, Elena Langlechner und Franziska Giel bestens zusammengesetzt hatte, überwand am Wettkampftag alle Nervosität und konnte mit sicheren Übungen, die meisten in der höchsten Schwierigkeitsstufe P9, in der Wettkampfklasse 12 an allen vier Geräten überzeugen. Besonders am Stufenbarren katapultierte sich das Quintett förmlich nach vorne, sodass der Verlauf des Wettkampfs auch für die mitgereisten verletzten Teamkolleginnen und Fans ein nervenaufreibendes Duell mit der TG Würzburg wurde. Am Schluss trennten die beiden Mannschaften nur hauchdünne 0,5 Punkte, weshalb man im Obinger Turnteam trotzdem hoch zufrieden mit der Silbermedaille war. Den ersten Platz belegte die TG Würzburg mit 274,850 Punkten vor dem TV Obing (274,300) und dem TSV Grafing (272,050). wip

Kommentare