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Fußball-Bayernliga Süd

Ein gewonnener oder zwei verlorene Punkte? Wasserburger Löwen spielen in Pullach 2:2

Der Schuss zum 1:0 von Max Zander wurde unhaltbar für TSV-Torwart Dominic Zmugg abgefälscht.
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Der Schuss zum 1:0 von Max Zander wurde unhaltbar für TSV-Torwart Dominic Zmugg abgefälscht.
  • VonJohannes Hain
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Schlechte Anfangsphase, 2:1-Führung zur Pause und am Ende Unentschieden. Ob das Remis in Pullach ein gewonnener oder zwei verlorene Punkte sind, wissen Spieler, Trainer und Verantwortliche beim TSV Wasserburg nicht so recht.

Pullach – Unmittelbar nach dem Schlusspfiff haben Spieler, Trainer und Verantwortliche des Fußball-Bayernligisten TSV 1880 Wasserburg nicht so recht gewusst, wie sie das 2:2-Unentschieden beim SV Pullach einordnen sollten. Es wurde rege diskutiert, ob es ein gewonnener oder zwei verlorene Punkte waren. Irgendwie war beides der Fall.

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Nach schwacher Anfangsphase kassierten die Löwen frühzeitig das 0:1. Die Innstädter bekamen keinen Zugriff und daher war die Entstehung des Tores in der zehnten Minute symptomatisch: Max Zander legte sich den Ball kurz vor dem Sechzehner zurecht und sein Schuss, der am Tor vorbeigegangen wäre, wurde so abgefälscht, dass Zmugg chancenlos war.

Doppelschlag dreht die Partie

Die Führung spielte Pullach in die Karten, denn der SVP hat im Vergleich zu den Vorjahren seine Spielweise geändert. Bislang waren die Raben durch endlose Ballkontrolle bekannt, doch seit den Abgängen der ballsicheren Aufbauspieler Alexander Benede und Michael Hutterer setzen sie auf Konter. Da es den Löwen gelang, den Abwehrriegel zu knacken und das Spiel zu drehen, wirkt das Unentschieden aus dieser Perspektive wie ein gewonnener Punkt.

Michael Neumeier erzielte nach Vorarbeit von Markus Grübl die zwischenzeitliche 2:1-Führung für die Wasserburger Löwen.

Lautstark angetrieben von Rechtsverteidiger Markus Grübl stemmte sich Wasserburg gegen die drohende Niederlage und glich nach einem weiten Einwurf wie aus dem Nichts aus. Mathias Heiß hatte im Strafraum per Kopf verlängert, über Umwege kam das Leder zu Marko Dukic, der aus zehn Metern trocken ins lange Eck abzog (30.). Plötzlich waren die Löwen im Spiel und gewannen Zweikampf um Zweikampf. So auch vier Minuten später, als Grübl den Ball weit in des Gegners Hälfte spielte und mustergültig Michael Neumeier bediente, der flach zum 2:1 einschob.

Unsauberkeit führt zum Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Pullach den Druck und Trainer Orhan Akkurt brachte mit Hugo Lopes, der unter der Woche nachverpflichtet worden war, und Christian Doll zwei regionalligaerfahrene Routiniers für die Offensive – ein Beleg für die Kadertiefe der Isartaler.

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Die wirklich brenzligen Situationen überstand Wasserburg unbeschadet, daher kann angesichts der Entstehungsgeschichte des 2:2 von zwei verlorenen Punkten gesprochen werden. Die Löwen konterten aussichtsreich, verloren aber durch eine technische Unsauberkeit das Spielgerät und wurden ausgekontert. Am Ende der Fehlerkette stand Keanu Wohlfahrt, der bei seinem Rettungsversuch einen zweifelhaften Foulelfmeter verursachte. Gilbert Diep ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und versenkte souverän (77.).

Lopes musste frühzeitig zum Duschen

Die Pullacher Drangphase wurde durch die Rote Karte für Hugo Lopes, der mit beiden Beinen voraus in Max Höhensteiger rauschte, jäh unterbrochen und bewahrte die Gäste wohl vor Schlimmerem (79.). In der Folge hatten beide Mannschaften noch durch Neumeier und Zander je eine dicke Chance zum Siegtor.

  • Wasserburg: Zmugg, Grübl (ab 65. Wohlfahrt), Heiß, Knauer, Lindner (ab 81. Vorderwestner), Renger (ab 59. Ferreira Goncalves), Höhensteiger, Simeth, Scahberl (ab 68. Stephan), Dukic (ab 89. Barthuber).
  • Tore: 1:0 Zander (10.), 1:1 Dukic (30.), 1:2 Neumeier (34.), 2:2 Diep (77., Foulelfmeter).
  • Rote Karte: Lopes (79./Pullach, grobes Foulspiel).
  • Zuschauer: 50

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