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Erster Höhepunkt im Mai

Profi-Triathlet Julian Erhardt will mit neuem Trainer nach oben

Rund um den spanischen Küstenort Denia hatte der Überseer Profi-Triathlet Julian Erhardt drei Wochen lang perfekte Bedingungen zum Trainieren.
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Rund um den spanischen Küstenort Denia hatte der Überseer Profi-Triathlet Julian Erhardt drei Wochen lang perfekte Bedingungen zum Trainieren.

Neue Wege geht der Profi-Triathlet Julian Erhardt aus Übersee. Er hat mit Daniel Appelhans einen neuen Trainer und geht mit dem Unterwössener Frederic Funk nach Spanien ins Höhentrainingslager. Erstes Saisonziel ist der WM-Start in der Slowakei.

Übersee – Die Saison 2021 lief für Julian Erhardt nicht ganz so, wie gewünscht: Nach einer starken ersten Jahreshälfte stoppte ihn ein Radunfall jäh, die dabei zugezogenen Verletzungen setzten den Überseer Triathlon-Profi für eine längere Zeit komplett außer Gefecht. Im Spätherbst meldete sich der 30-Jährige von Triathlon Grassau dann aber eindrucksvoll zurück, gewann einige Läufe in der Region und in München und stellte dabei etwa auch eine neue persönliche Bestzeit über 10 km auf. An diese erfolgreiche Zeit will Erhardt nahtlos anknüpfen und er überlässt dabei für die neue Saison nichts dem Zufall.

Schwerpunkt auf der Mitteldistanz

Seit Dezember ist bei Erhardt „eine heiße Neuphase“ gestartet. Erhardt arbeitet nämlich mit einem neuen Trainer zusammen – und zwar mit Daniel Appelhans. „Wir haben einiges vor“, sagt Erhardt und ist überzeugt davon, dass die Zusammenarbeit mit seinem neuen Coach schon bald von Erfolg gekrönt sein wird. Aktuell ist der Überseer Tag für Tag dran, eine solide Grundlage für die lange Triathlon-Saison mit hoffentlich vielen Rennen aufzubauen. Seinen Schwerpunkt will er dabei wie im vergangenen Jahr wieder auf die Mitteldistanz-Rennen (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen) legen.

Dreiwöchiges Trainingslager in Spanien

Gerade ist er aus einem dreiwöchigen Trainingslager aus Spanien zurückgekehrt. Am Küstenort Denia in der Provinz Alicante – eine beliebte Gegend bei den Profis zum Trainieren – fand der Triathlet Top-Bedingungen zum Schwimmen, Radfahren und Laufen vor. „So ein Trainingslager bringt viel. Man kann einfach das Quäntchen mehr trainieren als zuhause“, ist er überzeugt.

Julian Erhardt hatte in Spanien auch eine starke Trainingsgruppe an seiner Seite. Der Überseer trainierte zusammen mit seinem Vereinskollegen Michael Ager. Zudem waren auch die beiden Triathlon-Profis Marc Eggeling aus Lahnstein vom österreichischen Pro Team Mohrenwirt und Paul Schuster aus Darmstadt dabei. „Das war wirklich eine ganz coole Zusammenstellung“, erzählt Erhardt. Noch liegt ein weiter Weg vor ihm, bis die bevorstehende Saison für ihn endlich Fahrt aufnehmen wird. „Das war jetzt aber schon einmal eine gute Zwischenetappe“, ist er überzeugt.

Nach Höhentrainingslager zum WM-Lauf

In wenigen Wochen möchte der Profi erneut für zwei Wochen nach Denia gehen, um weiter am Feinschliff zu arbeiten. Danach steht eine Leistungsdiagnostik in Köln auf dem Programm, ehe er einen völlig neuen Ansatz im Training probieren will: Erhardt wird zusammen mit dem Unterwössener Profi-Triathleten Frederic Funk ein Höhentrainingslager in der Sierra Nevada absolvieren.

Nach der Rückkehr Ende April gibt es nochmals einen dreiwöchigen Trainingsblock daheim, um das Höhentrainingslager richtig wirken zu lassen – und dann steht endlich der erste Triathlon-Wettkampf der Saison auf dem Programm. Alles ist auf den 22. Mai ausgerichtet: Dann findet in der Slowakei die Challenge Samorin statt – und bei „The Championship“ geht es für die Profis über die Mitteldistanz um den WM-Titel der Challenge-Family.

Kein Start beim Chiemsee-Triathlon

Wie seine weitere Saison aussehen wird, weiß Erhardt noch nicht so genau. Er will auf jeden Fall bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee am 26. Juni über die Mitteldistanz dabei sein. Ein Start beim Chiemsee-Triathlon am 25. Juni, der nach zweijähriger Corona-Pause in diesem Jahr wieder stattfinden wird, kommt für ihn indes nicht mehr in Frage, „weil es dort ja leider kein Profi-Rennen mehr gibt“, bedauert Erhardt. Im Hinterkopf hat er weiterhin das Triple beim Rhein-Neckar-Cup. Die Serie gewann Erhardt 2018 und 2019, dann kam Corona. „Ich will die Serie gerne nochmals machen und meinen Gesamtsieg verteidigen“, betont der ehrgeizige Sportler.bst

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