BOL-Start: Traunstein verliert mit 19:24

TuS Prien gewinnt Handball-Derby

In Spiel eins nach dem totalen Umbruch der Traunsteiner Handballmannschaft konnte der SBC in der ersten Hälfte noch gut mithalten, ließ jedoch in den letzten zehn Minuten stark nach und musste sich schließlich verdient dem Lokalrivalen vom TuS Prien mit 19:24 geschlagen geben. Beide Teams, die mit jeweils neuen Trainern in die Bezirksoberligasaison 2015/2016 starteten (Pavel Vuc auf Priener und Markus Münch auf Traunsteiner Seite), waren in der Anfangsphase ziemlich nervös und unkonzentriert.

Traunstein versuchte aus einer stabilen Abwehr mit schnellen Kontern zu punkten, während der TuS mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung aufwartete und seine stärksten Szenen aus dem Rückraum hatte. Prien lag nach zehn Minuten zunächst mit 3:1 in Front, ehe dem SBC der 3:3 Ausgleich gelang. Die Gäste konnten immer eine knappe Führung bis zum 7:6 behaupten, dann aber kam Traunstein durch drei Tore zur erstmaligen Zwei-Tore-Führung. Kurz vor der Pause konnten die Gäste den Spielstand egalisieren und mit einem 9:9-Zwischenstand ging man in die Halbzeit.

Nach dem Wechsel bot sich zunächst das gleiche Bild. Prien war einen Tick schneller am Ball und auch bei den Würfen erfolgreicher. Bis zum 14:14 in der 40. Minute bestand Gleichstand. Dann aber gelangen den Gästen drei Tore kurz hintereinander, davon zwei Treffer von Markus Schönhammer aus dem Rückraum, dem stärksten Priener Angreifer an diesem Tag und einem verwandelten Strafwurf von Ole Horstmann, dem besten Priener Torschützen bei diesem Derby. Traunstein kam noch auf 16:17 heran, der Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen. Bernhard Reichl, der jetzt im Gästetor stand, war nun mehrere Minuten nicht zu überwinden. Auch kamen dann noch zwei Lattenknaller von Manuel Schnur hinzu. Prien war jedoch letztendlich einfach cleverer als die Heimmannschaft und erzielte von allen Positionen Treffer bis zum 17:20. Die Gäste zogen dann sogar bis auf fünf Tore davon und das letzte Traunsteiner Tor zum 19:24-Endstand erzielte dann Schnur aus dem Rückraum.

Dieses erste Spiel diente der Standortbestimmung, doch ist es zu früh daraus zu schließen, wohin der Weg beider Teams führen wird. Die Traunsteiner und Trainer Markus Münch haben jetzt zwei Wochen Zeit, um sich weiter einzuspielen. sn

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