Für positive Schlagzeilen sorgen

Die Nationalspielerin Petrissa Solja ist derzeit als 21. der Weltrangliste beste deutsche Spielerin. Erlich

Kolbermoor – Die Tränen der letzten Niederlage in Berlin sind getrocknet.

Nun wollen Kolbermoors Bundesliga-Tischtennisdamen wieder für positive Schlagzeilen sorgen. Am Sonntag empfangen sie ab 14 Uhr den TSV Langstadt.

„Ich habe mit meinen Damen am Montag zwar nicht gesprochen, aber ich denke sie haben die Niederlage schon verarbeitet“, war sich Kolbermoors Trainer Michael Fuchs sicher. Das, was in der Bundeshauptstadt am letzten Sonntag passiert ist, dass man vier Spiele im Entscheidungssatz verliert, soll sich am Sonntag nicht wiederholen.

So hofft man zumindest im heimischen Lager. Allerdings ist der TSV Langstadt nicht der Gegner, den man unterschätzen sollte.

Der Gast aus Hessen hat in den letzten Spielen nicht unbedingt schlecht gespielt, auch wenn es gegen Berlin die erwartete – vielleicht auch etwas zu hohe – 0:6 Niederlage gab. Aber ihre Pflichtaufgaben konnten sie souverän erledigen. Dies ist auch an Michael Fuchs nicht spurlos vorbeigegangen, weshalb er meinte: „Langstadt ist unser schärfster Gegner“. Damit spricht er den Tabellenstand an, der aussagt, dass das Hessen-Quartett als Vierter nur zwei Punkte hinter Kolbermoors Damen liegt.

Auf wen muss sich der Tabellendritte nun einstellen? Diese Frage konnte Fuchs nur bedingt beantworten. Langstadt kann aber mit der derzeit wohl besten deutschen Spielerin Petrissa Solja, die in der aktuellen Weltrangliste auf Position 21 geführt wird aufwarten. Die Nationalspielerin war in diesem Jahr auch in der indischen Liga engagiert und kehrte als beste Spielerin wieder nach Deutschland zurück.

Sollte Langstadt sie zum Einsatz bringen, dann müssten sich Kristin Lang und auch Lily Zhang wohl sehr warm anziehen. Hinzu kommen Hsien-Tzu Cheng und die Ägypterin Dina Meshref, wobei Fuchs aber schon angedeutet hat, dass nur eine dieser beiden Spielerinnen zum Einsatz kommen wird. Wer es allerdings ist, das steht noch in den Sternen und dürfte sicherlich eine Überraschung der Hessinnen werden. Gspannt sein darf man, wer die vierte Position bekleiden wird. Wer letztendlich bei den Gästen zum Einsatz kommen wird, ist für Fuchs eher sekundär. Er möchte seine Damen kämpfen sehen und hofft am Ende auf ein positives Ergebnis. eg

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