Vor dem Pokal-Viertelfinale: Wasserburger Basketballerinnen verpflichtet Lindsay Sherbert

Lindsay Sherbert, hier noch im Aiblinger Trikot, spielt künftig für Wasserburg. Fehrmann
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Lindsay Sherbert, hier noch im Aiblinger Trikot, spielt künftig für Wasserburg. Fehrmann

Noch nicht mal eine Woche ist das neue Jahr 2020 nun alt und schon geht es für die Wasserburger Basketball-Damen wieder los. Am Sonntag treffen sie im DBBL-Pokal-Viertelfinale zuhause um 16 Uhr auf den Bundesliga-Kontrahenten BC Marburg.

Wasserburg – Im neuen Jahr kann Head-Coach Parsons voraussichtlich auf ihren kompletten Kader zurückgreifen – zumindest fast. Dank des Therapiezentrums Friedl und des Corox-Trainings. Bereits vor der Weihnachtspause konnte Laura Hebecker nach ihrer Knieoperation wieder ein paar Spiele absolvieren und bekommt immer noch Physiotherapie. Auch Svenja Greunke kommt immer besser in Fahrt. Ebenfalls in Behandlung ist Leonie Fiebich: Nach ihrem Kreuzbandriss bei der WM geht es auch bei ihr stetig bergauf und die Hoffnungen sind groß, dass sie diese Saison noch zum Einsatz kommen wird.

Bis November 2018 für Bad Aibling im Einsatz

Nicht mehr mit dabei auf Wasserburger Seite ist Center-Spielerin Brittany Hodges. Für sie wurde Lindsay Sherbert nachverpflichtet. Bis Ende November 2019 ging sie ein paar Jahre lang für die TuS Bad Aibling Fireballs auf Korbjagd und war ein wichtiger Faktor für das Team. Ob Sherbert am Sonntag gegen Marburg bereits das Trikot anziehen wird, ist noch nicht ganz sicher – die Chancen dafür stehen allerdings gut.

In der Bundesliga gegen Marburg gewonnen

Bereits vor drei Wochen traf man in der Hauptrunde der Bundesliga auf Marburg. Im alten Jahr behielt man am Ende mit 92:73 deutlich die Oberhand. „Wir dürfen Marburg auf keinen Fall unterschätzen und das Spiel auf die leichte Schulter nehmen, nur weil wir vor drei Wochen deutlich gewonnen haben. Das Spiel war lange auf Augenhöhe, bis zu Beginn des letzten Viertels war noch alles offen. Erst da sind wir dann so richtig davongezogen und haben uns den Sieg geholt“, so Trainerin Sidney Parsons. „Am Wochenende erwarte ich ein ähnlich spannendes Spiel. Noch dazu ist es das erste Spiel nach der Weihnachtspause. Es heißt ‚Do or Die‘ – nur der Gewinner zieht ins Top-4 ein. Dementsprechend motiviert werden beide Teams ins Spiel gehen“, so Parsons weiter. ms

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