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Deutsches Trio bei Team-WM auf Rang sieben - Zorn führt Österreich zu Silber

Pletschachers Leistung reicht nicht

Mit einer Enttäuschung endete für die junge deutsche Mannschaft die Team-Weltmeisterschaft im Eisspeedway in Berlin. Knapp hinter Finnland und den Niederlanden (je 25 Punkte) kam das Trio Stefan Pletschacher (Ruhpolding), Max Niedermaier (Edling) und Christoph Kirchner (Steingaden) auf den siebten und letzten Platz. Der Titel ging erwartungsgemäß an Russland (58 Punkte) vor den starken Österreichern (49), Tschechien (37) und Schweden (32.).

Für das deutsche Team wäre mehr drin gewesen. Denn Spitzenfahrer Stefan Pletschacher (holte 15 Punkte) zeigte sich trotz einer Knieverletzung in guter Form und hatte mehrmals Pech. Einmal wurde Max Niedermaier von einem Gegner ins Straucheln gebracht und räumte dadurch Pletschacher ab - dieser zog sich auch noch eine Verletzung an der Hand zu. "Im allerletzten Lauf der Titelkämpfe fuhr Sven Holstein mir direkt in die Maschine rein. Ich bin gestürzt, und so hat er den Punkt für Rang drei geholt", so der Ruhpoldinger. Hätte dagegen Pletschacher diesen einen Zähler geholt, wäre Deutschland vor den Niederlanden gelegen.

Diesen letzten Lauf hatte nämlich Max Niedermaier gewonnen, der schon am ersten Tag zur Eröffnung gegen die Niederlande einen Sieg gefeiert hatte. Insgesamt erkämpfte der 22-jährige Edlinger neun Punkte in zehn Einsätzen. Christoph Kirchner (Steingaden/22 Jahre) blieb bei seinen drei Einsätzen (allerdings gegen Russland, Österreich und Finnland) ohne Zähler und musste doch noch der mangelnden internationalen Erfahrung Tribut zollen. Günther Bauer und Stefan Pletschacher werden beim Grand Prix (Einzel-WM) in Assen (Niederlande/12. und 13. März) sowie in Inzell (26./27. März) am Start sein. Erfreulich dabei für die Fans aus der Region war die Wildcard des deutschen Verbandes für Inzell.

Im Team war wie erwartet Russland klar die beste Mannschaft. Lediglich ein Sturz von Dimitri Khomisewitsch im letzten Lauf des ersten Tages verhinderte, dass die Russen das Punktemaximum von 60 Zählern holten. Ansonsten gab es jeweils Doppelsiege, egal ob Khomisewitsch, Daniil Iwanow oder Einzel-Weltmeister Nikolaj Krasnikow zum Einsatz kamen.

Punktesammler Zorn

Eifrigster Punktesammler war Franz Zorn, nachdem es im Grand Prix in Krasnogorsk und Togliatti (jeweils Russland) noch überhaupt nicht nach Wunsch gelaufen war, zeigte der ehemalige Einzel-Vizeweltmeister aus Saalfelden wieder seine wahre Stärke. 31 Punkte aus zwölf Einsätzen waren die Bilanz, und auch Harald Simon (Pfaffenschlag) überzeugte mit 18 Zählern in elf Rennen. Martin Leitner (Kössen) kam einmal zum Einsatz, schied dabei aber aus. who

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