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Starterin von der Soli Bruckmühl stark

Platz fünf für Ramona Dandl: Kunstradfahrerin überzeugt bei den German Masters

Ramona Dandl beim Aufbau zum Sattellenkerstand auf dem ersten German Masters im badenwürttembergischen Pfeldelbach bei Heilbronn.
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Ramona Dandl beim Aufbau zum Sattellenkerstand auf dem ersten German Masters im badenwürttembergischen Pfeldelbach bei Heilbronn.

Die Kunstradfahrerin Ramona Dandl von der Soli Bruckmühl trat nach der langen coronabedingten Pause bei den German Masters an und holte sich den fünften Platz.

Öhringen – Endlich wieder German Masters im Kunstradsport! Nationalkadersportlerin Ramona Dandl von der Soli Bruckmühl erzielte im 1er der Frauen unter starker Konkurrenz in der Vorrunde den fünften Platz und siegte in der Zwischenrunde. Sie qualifizierte sich damit für die Deutsche Meisterschaft. Ihre Vereinskollegin Susanne Schreuer fuhr auf Rang 21. Die Ausrichter des RV Öhringen haben hervorragende Bedingungen für den Kunstradsport der deutschen Spitzenklassen geschaffen. Nach langer coranabedingter Pause war insbesondere im 1er der Männer und Frauen jeweils an der Spitze auffallend variantenreiche Programme auf höchstem sportlichen Niveau zu sehen.

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Die German Masters sind eine Serie von drei Multifunktionswettbewerben mit jeweils zwei Durchgängen. Zum einen wird am Ende der German-Masters-Gesamtsieger der jeweiligen Disziplin nach einem Punkteschema ermittelt, bei dem der Erste im Finale 100, der Zweite 55 und der Dritte 20 Punkte erhält. Weiter erfolgt über die German-Master-Serie die Qualifikation der jeweils zwei deutschen Teilnehmer für die Hallenradsport Weltmeisterschaft, die heuer vom 29. bis 31. Oktober in Stuttgart geplant ist. Hierzu werden die sechs besten Ergebnisse aus den sechs Durchgängen der German Masters plus der Vorrunde der Deutschen Meisterschaft herangezogen. Über die WM-Qualifikation werden auch die Weltcup-Teilnehmer ermittelt.

Wettkampfroutine fehlt Schreuer

Susanne Schreuer musste als Nicht-Kadersportlerin länger pausieren, sodass sie mit ihrem Programm noch nicht an das gewohnte Niveau anknüpfen konnte. Die Referendarin im Grundschullehramt präsentierte ein solides Programm mit 148,40 aufgestellten Punkten, rund zwei Punkte unter ihrer persönlichen Bestleistung. Sie zeigte zwei Drittel der Übungen sehr sauber und mit geringen Abzügen. Doch die Wettkampfroutine fehlte noch, sodass es im letzten Drittel zu mehreren Schwierigkeitsabwertungen kam. Insgesamt zeigte die Bruckmühler Sportlerin ein solides Programm mit einigen Ausführungsunsicherheiten und am Ende 131,40 ausgefahrenen Punkten. Sichtlich zufrieden und glücklich verließ sie die Fahrfläche.

An der Spitze der ersten sechs Frauen im 1er war das Leistungsniveau sehr hoch: Alle erreichten über 190 Punkte. Ramona Dandl startete als Vorletzte mit der zweithöchsten aufgestellten Punktzahl von 195,90 Punkten. Ihr Lenkerhandstand im der halben Wechselrunde gelang gut, aber beim drauffolgenden Mautesprung (Sprung vom Sattel auf dem Lenker) kam sie nicht zum Stehen. Dafür gelang der fünffache Drehsprung, welchen sie als einzige Frau zeigte, perfekt.

Am Ende „nur“ Platz fünf

Ansonsten präsentierte sie ihre 30 Übungen mit ganz wenig Abzügen. Als sie unter Applaus vom Rad stieg, zeigte die Anzeigentafel noch Platz drei, was die Finalteilnahme bedeutet hätte. Schlussendlich landete sie mit 173,67 Punkten und 0,29 Punkten Abstand zur viertplatzierten Mattea Eckstein aus Stuttgart (BW) und 0,46 Punkten zur Dritten Lara Füller aus Poppenweiler (BW) auf Platz fünf. Den gesamten Sportlerinnen war jedoch die noch fehlende Wettkampfroutine anzusehen. Platz zwei erzielte Maren Haase (NRW) mit 184,66 Punkten nach Weltmeisterin Milena Slupina (BY, Mfr.) mit 191,26 Punkten.

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Als eine der besten acht Sportlerinnen im 1er-Kunstradsport der Frauen qualifizierte sich Dandl bereits für die Deutsche Meisterschaft, die am 8./9. Oktober im Moers stattfindet. Als Nationalkadersportlerin starte Dandl in der Zwischenrunde ein zweites Mal und konnte zulegen. Mit einem an Sicherheit gewonnen Programm, bei dem fast alle Höchstschwierigkeiten perfekt gelangen, konnte sie ihr Ergebnis von 177,91 Punkten auf 195,90 Punkten steigern. Auch wenn ein Sturz beim Übergang in den Standsteiger und 100 Prozent Abwertung der Schlussübung ein noch besseres Ergebnis verhinderten, ging die Sportlerin strahlend von der Fläche. Im Finale siegte Slupina, gefolgt von Füller und Haase.

Weltmeister Lukas Kohl (BY) blieb mit 213,10 von 212,70 Punkten nur einen Punkt unter dem von ihm aufgestellten Weltrekord. Einen neuen Weltrekord mit 173,50 Punkten stellten im 2er das Paar vom ausrichtenden Verein, Serafin Schefold und Max Hanselmann mit auf.re

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