Die Piranhas waren in Rosenheim mit 14 Schwimmern vertreten

In Rosenheim die hintere Reihe von links: Cheftrainer Mike Schulte, Isabella Dohmen, Nina Huber. Untere Reihe von links: Anja Huber, Tanja Steinböck, Michelle Hoffmann, Elena Stefanidis, Hanna Mitterer. Hofmann

Waldkraiburg – Mit hohen Erwartungen traten die Piranhas des VfL Waldkraiburg beim Freilinger & Geisler-Cup in Rosenheim am 30. November an.

Nach hervorragenden Leistungen zu Saisonbeginn und einer einmonatigen Wettkampfpause waren alle Schwimmerinnen und Schwimmer heiß darauf, sich mit der deutschen und österreichischen Konkurrenz zu messen. Und das intensive Training der vergangenen Wochen zahlte sich aus: Am Ende des Tages wurden die Piranhas als punktbeste Gastmannschaft mit einem großen Pokal belohnt.

Zu dieser hervorragenden Teamleistung trugen alle der 15 Waldkraiburger Nachwuchsschwimmer (14 Mädchen, 1 Junge) mit starken Leistungen bei. Zudem durften sich alle Piranhas auch über individuelle Podestplätze freuen. Auf der Trainerseite wurde besonders die gute Quote an persönlichen Bestzeiten gefeiert: Fast zwei Drittel aller Starts resultierten in neuen Bestleistungen, wobei alle Schwimmer sich auf mindestens einer Strecke verbessern konnten.

Erfolgreichste Waldkraiburger Schwimmerin war wieder einmal Michelle Hoffmann (Jahrgang 2006). Sie stand bei allen ihrer sechs Starts ganz oben auf dem Podest und gewann zudem die Disziplinenwertung Rücken der Jahrgänge 200 bis -2007 mit großem Vorsprung. Außerdem konnte sie über 800 Meter Freistil in 9:54,12 Minuten den 20 Jahre alten Vereinsrekord verbessern.

Auch Elena Stefanidis (2006) konnte bei allen ihrer Starts Medaillen erschwimmen und ging miteinmal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze nach Hause.

Simone Matschi (2008) gewann drei Goldmedaillen und zusätzlich auch den Pokal für die beste Gesamtleistung über alle Brustsrecken der Jahrgänge 2008 bis 2010.

Franziska Bögl und Alina Sophie Trautbeck (beide 2008) gelang das Kunststück, bei jedem Start eine persönliche Bestzeit zu schwimmen. Franziska errang zudem je eine Silber- und Bronzemedaille.

Hanna Mitterer (2010) dominierte wie gewohnt die gleichaltrige Konkurrenz nach Belieben und gewann bei vier ihrer sechs Starts Gold. Nur über 200 MeterRücken und 200 Meter Lagen musste sie sich in der offenen Wertung älteren Schwimmerinnen geschlagen geben.

Bei ihrem Debut über 200 Meter Lagen konnte sie sich jedoch in 3:07,63 Minuten sofort auf Platz 2 der aktuellen deutschen Jahrgangsbestenliste setzen.

Weitere Medaillen erreichten Maximilian Krämer (2005, 0x Gold/0x Silber/2x Bronze) Anja Huber (2006, 0/1/2), Tanja Steinböck (2006, 0/0/2), Isabella Dohmen (2007, 0/0/2), Nina Huber (2008, 1/2/1), Sophia Bartos (2009, 0/0/2), Anna-Lena Maierhofer (2010, 0/1/0) und Tiana-Thora Toth (2011, 0/0/1). Briana Györi (2009) gewann zwar keine Medaillen, trug mit ihren Leistungen aber ebenfalls zum hervorragenden Teamergebnis bei.

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