BASKETBALL-BUNDESLIGA

Physisch und mental anstrengende Tage: Keine Pause für Wasserburgs Basketball-Damen

Morgen Pullins spielte gegen Marburg erstmals für Wasserburg in der Badria-Halle.
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Morgen Pullins spielte gegen Marburg erstmals für Wasserburg in der Badria-Halle.

Für die Baketball-Damen vom TSV Wasserburg gibt es keine Zeit zum Durchschnaufen. Der Bundesliga-Spielplan geht weiter: Nun geht es nach Nördlingen zum Spiel am morgigen Mittwoch um 19 Uhr.

Wasserburg– Und schon geht es weiter für die Wasserburger Basketball-Damen. Nach dem 70:56-Erfolg am Sonntag gegen Marburg geht es am Mittwoch nun nach Nördlingen zum bayerischen Duell in der Bundesliga. Sprungball ist um 19 Uhr.

Nördlingen musste um Weihnachten rum in Quarantäne, da es innerhalb des Teams einen Corona-Fall gegeben hatte. Aus diesem Grund musste diese Partie damals abgesagt werden. Mittlerweile steht dem Aufeinandertreffen der beiden Teams aber nichts im Weg.

Nördlingen steht auf dem siebten Tabellenplatz

Die Nördlingerinnen mussten am Wochenende eine knappe Niederlage hinnehmen. In letzter Sekunde verloren sie gegen Osnabrück mit 57:58 und stehen mit vier Siegen aus neun Spielen auf Rang sieben der Tabelle. Anneke Schlüter ist mit 12,4 Punkten im Schnitt erfolgreichste Scorerin der Angels, ihr folgt mit durchschnittlich 9,3 Punkten Magaly Meynadier. Tori Waldner kann mit 7,8 Rebounds im Schnitt vor allem unter den Körben überzeugen. Ihr schließt sich mit etwas Abstand Respect Leaphart mit 4,4 Rebounds pro Partie an.

Beide Mannschaften sind heiß auf das einzige Bayern-Derby der Liga

„Es ist das einzig verbleibende Bayern-Derby, nachdem Bad Aibling seit etwa zwei Jahren nicht mehr in der Liga ist. Dementsprechend motiviert werden beide Teams ins Spiel gehen. Zudem hat Nördlingen am Wochenende knapp verloren. Das macht die Sache für uns nicht leichter, da sie nun gegen uns erst recht alles geben wollen“, vermutet Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons. Sie sagt aber auch: „Wir wollen unsere Siegesserie weiter ausbauen. Es ist allerdings bereits das dritte Spiel in sechs Tagen und die Spielerinnen merken dies – sowohl physisch als auch mental. Bald steht für ein paar Spielerinnen auch noch die Qualifikation für die EM mit der Nationalmannschaft an, wofür sie fit sein müssen. Dennoch darf uns nicht noch einmal so ein erstes Viertel wie gegen Marburg passieren. Wir müssen trotz der anstrengenden Wochen besser auf den Ball aufpassen.“

Nach dem Duell in Nördlingen empfangen die Wasserburgerinnen am Sonntagnachmittag Freiburg und treten am 30. Januar in Herne an, bevor die Nationalmannschaftspause ansteht. Vom Spiel in Nördlingen gibt es einen Live-Stream in Internet unter www.sporttotal.tv. ms

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