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Tennis-Bundesliga: 2:4 gegen den TC Großhesselohe

Philipp Kohlschreiber besiegt – Trotzdem eine bittere Niederlage für den TC 1860 Rosenheim

Der Argentinier Juan Londero bot eine starke Vorstellung und brachte Rosenheim mit 1:0 in Führung.
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Der Argentinier Juan Londero bot eine starke Vorstellung und brachte Rosenheim mit 1:0 in Führung.

Philipp Kohlschreiber, ehemalige Nummer 16 der Welt und vor kurzem noch bei Olympia im Einsatz, spielte mit Großhesselohe am Sonntag in Rosenheim. Kohlschreiber verlor sein Match, geholfen hat es dem TC 1860 trotzdem nicht.

Rosenheim – Nach einem langen und spektakulären Tennistag fiel die Entscheidung zwischen dem TC 1860 Rosenheim und dem TC Großhesselohe am Sonntag erst in den Doppeln. Mehrmals wurde mit dem Wetter gehadert, doch mit der tatkräftigen Unterstützung der Vereinsmitglieder konnten die Plätze in einem guten Zustand gehalten werden.

Wieder ein tolles Event für die zahlreichen Zuschauer

Den trotz schlechter Vorhersage zahlreich erschienenen Zuschauern wurde wieder einmal ein tolles Event geboten. Aus Sicht der Heimmannschaft endete die Partie nach vielen Tiebreaks allerdings unglücklich und äußerst knapp mit 2:4, womit den Sechzigern keine Revanche für das Aufstiegsspiel 2018 gelang.

Philipp Kohschreiber, die ehemalige Nummer 16 der Welt, unterlag im Spitzeneinzel gegen den Rosenheimer Londero.

Topmatch auf dem Center Court

Auf dem Center Court ging es gleich mit dem Topmatch los: Der Argentinier Juan Londero musste es mit dem Routinier Philipp Kohlschreiber aufnehmen. Londero zeigte sich unbeeindruckt von der ehemaligen Nummer 16 der Welt, spielte sein bestes Match der Saison und sicherte mit 6:4/6:2 deutlich den ersten Punkt für Rosenheim.

Nicht ganz so gut lief es für Blaz Rola auf Position 3, der Slowene hatte es mit dem Münchner Peter Gojowczyk zu tun, der bereits einmal Nummer 39 der Welt war. Im ersten Satz kam Rola besser rein, führte schon mit 5:3, in den engen Momenten hatte aber immer Gojowczyk die besseren Antworten und gewann knapp im Tiebreak mit 7:6. Im zweiten ging es dann mit 6:1 deutlich in Richtung Großhesselohe.

Niederlage für Dzumhur, Sieg für Giannessi

Exakt das gleiche Ergebnis und einen ähnlichen Spielverlauf hatte Damir Dzumhur gegen den Polen Kamil Majrchzak. Wieder entschieden im ersten Satz ein paar enge Punkte den Tiebreak, wieder mit dem schlechteren Ende für Rosenheim.

Blaz Rola vom TC 1860 Rosenheim wehrte sich nach Kräften, aber Peter Gojowczyk war zu stark.

Deutlich gewann hingegen Alessandro Giannessi an Position 4. 6:2/6:2 hieß es am Ende für ihn gegen den Österreicher Jurij Rodionov.

Im Doppel Vorteile für Großhesselohe

Somit waren mit 2:2 wieder einmal die Doppel entscheidend, mit leichtem Vorteil für Großhesselohe, die mit dem Österreicher und ehemaligem Wimbledon-Sieger Jürgen Melzer, sowie Andre Begemann sogar zwei Doppelspezialisten mit dabei hatten. Das zahlte sich dann auch aus: Dzumhur/Rola verloren 6:7/2:6 gegen Kohlschreiber/Majrchzak und Weissborn/Viola 7:5/4:6/5:10 gegen Melzer/Begemann, also wieder zwei enge Tiebreaks, die zum endgültigen 4:2 Sieg für die Münchner geführt haben.

„Im Moment der Niederlage sind wir natürlich enttäuscht, gerade da wieder nur ein paar enge Punkte die Matches entschieden haben. Aber insgesamt muss man dankbar sein, dass das Wetter mitgespielt hat und wir stehen weiterhin in der Tabelle gut da“, so 1860 Vorstand Dieter Dörfler.

Peter Gojowczyk sorgte mit seinem Sieg gegen Blaz Rola für den 1:1-Ausgleich.

„3:3-Unentschieden wäre fair gewesen“

Freuen konnte sich Christopher Kas, der Teamchef von Großhesselohe: „Wir sind glücklich über den für uns wichtigen Sieg, dennoch wäre auch ein 3:3-Unentschieden an diesem Tag komplett fair gewesen. Besonders Juan Londero hat mich extrem mit seiner Leistung überzeugt. Die paar Prozent, die wir mit unserer Doppelstärke noch zusätzlich rausgeholt haben freuen mich natürlich und ich bin stolz auf das Team. Herausheben kann man die tolle Atmosphäre in Rosenheim, die trotz schwierigem Wetter ein tolles Tennisevent auf die Beine gestellt haben. Mein Dank geht an alle Helfer raus.“

Das nächste Spitzenspiel am Sonntag in Gladbach

Für Rosenheim geht es nächsten Sonntag in Gladbach gleich gegen die nächste Topmannschaft weiter, die Gastgeber rangieren aktuell auf Tabellenposition 2.

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