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Sieg in der 2. Volleyball-Bundesliga

Petrusic schlägt aus allen Lagen: Klares 3:0 des TSV Mühldorf gegen Mainz-Gonsenheim

Diagonalspieler Juro Petrusic (Nummer 15) zog alle Register im Mühldorfer Angriff.
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Diagonalspieler Juro Petrusic (Nummer 15) zog alle Register im Mühldorfer Angriff.

Einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt machten die Zweitliga-Volleyballer vom TSV Mühldorf mit dem 3:0-Sieg über den Tabellenletzten Maiz-Gonsenheim.

Mühldorf – Der letzte gestellte Ball gehört dem Capitano. Der berühmt-berüchtigte Pipe von Tom Brandstetter sollte einer grundsoliden Mühldorfer Leistung die Krone aufsetzen an diesem Frühlingssonntag. Nach einem klaren 3:0 schien dabei nicht nur draußen vor der Nutz-Arena in Mühldorf die Sonne, sondern auch drinnen. Denn die Mühldorfer sind mit dem Sieg über den Tabellenletzten von der TGM Mainz-Gonsenheim dem Klassenerhalt in der 2. Volleyball-Bundesliga einen entscheidenden Schritt näher gekommen.

„Wir haben das heute souverän durchgezogen. Wobei man schon sagen muss, dass Mainz heute nicht besonders gut war. Und wir haben keine großen Serien zugelassen, wie es in der Vergangenheit schon oft der Fall war“, war die Freude auch bei Mühldorfs Außenangreifer Fabian Bartsch entsprechend groß.

Schwierigkeiten zu Beginn

Hatten die Mühldorfer zu Beginn noch etwas Anlaufschwierigkeiten, zogen sie danach konsequent ihr aggressives Angriffsspiel durch und siegten verdient mit 25:21, 25:12 und 25:19. „Wir wussten natürlich, dass Mannschaften die an vermeintlich schon abgeschrieben hat, umso gefährlicher sein können. Zu Beginn des ersten Satzes haben wir auch gemerkt: Die Mainzer wollen gewinnen!“, fasst Sportdirektor Paul Brandstetter die ersten Minuten der Partie zusammen. Es ging hin und her, lange Zeit befanden sich beide Teams auf Augenhöhe.

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Bei einem Rückstand von 11:12 zündete dann aber Juro Petrusic den Turbo, servierte zur 14:12-Führung und ließ zu diesem Zeitpunkt bereits klar spüren, dass dies sein Spiel werden würde. „Er hat enorme Durchschlagskraft bewiesen und aufgrund seine phänomenalen Abschlaghöhe auch die Punkte gemacht“, lobt Sportdirektor Brandstetter den Neuzugang aus Unterhaching, der den Weg frei für den Gewinn des ersten Satzes gemacht hatte.

Gschwendtner nicht zur Verfügung

Immer besser im Teamgefüge zurecht kommt auch Paul Gehringer. Weil sich Flo Gschwendtner an der Kreissäge verletzt hatte, waren die Optionen im Mittelblock nicht üppig. Neben David Fecko griff Gehringer an, Charles Kahn war das Backup auf der Bank, musste aber nicht eingreifen, weil die Mühldorfer klar spielbestimmend waren. Druck im Aufschlag, starke Annahme und das gewohnt gute Zuspiel von Alex Brandstetter - da hatte Mainz nicht viel dagegenzusetzen. Das 25:12 im zweiten Satz spricht da wahre Bände. Wobei auch hier iweder Petrusic mit einer Serie vom 6:5 auf 11:5 aufwartete und später auch Alex Brandstetter mit einer Vierer-Serie zum 20:9 keinen Zweifel an der Mühldorfer Dominanz ließ.

Vor dem dritten Satz dann die Warnung von Trainer und Sportdirektor, doch jetzt nicht den Schlendrian einschleichen zu lassen. Mainz warf alles in die Waagschale, brachte den aufschlagstarken Aaron Neumann für Kapitän Hendrik Diwersy. Jonas Manß kam als Außenangreifer ins Spiel und Timothy Lourich, der spätere MVP, rückte anstelle von Jan Skarabis auf die Mittelblockerposition. Mainz spielte plötzlich wieder mit, hielt die Partie bis zum 7:7 ausgeglichen und marschierte dann sogar auf 10:7 davon. Mühldorf verkürzte auf 15:16, doch erst mit dem Aufschlag von Petrusic enteilte Mühldorf zum 20:16. Damit war der Widerstand der Mainzer gebrochen, Mühldorf sicherte sich nach einem 25:19 einen klaren Dreier für das Punktekonto.

„Die Rechnung ist aufgegangen“

Und Cheftrainer Heiko Roth verteilt Bestnoten: „Ich hab mit Juro vor dem Spiel ausgemacht, dass er heute MVP wird. Die Rechnung ist aufgegangen“, lacht Roth. Nicht zuletzt deswegen, weil Zuspieler Alex Brandstetter die Vorgaben von Roth 1:1 umgesetzt habe, lobt der Mühldorfer Coach das gute Zuspiel Brandstetters, „der auch den MVP-Titel verdient gehabt hätte“.

Mühldorf bleibt mit nun 29 Punkten weiter auf Platz neun, kann sich aber weiter Luft gegenüber einem Abstiegsplatz verschaffen. Elf Zähler beträgt der Vorsprung gegenüber den Drittletzten aus Leipzig. Sechs Spiele haben die Mühldorfer noch zu absolvieren, das nächste am Samstag gegen Mimmenhausen.enk