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STARBULLS-EISHOCKEYSTATISTIK

Kein guter Gegner für die Play-offs: Peiting nimmt regelmäßig Punkte aus Rosenheim mit

Das Rosenheimer Tor zum 6:2 gegen Passau durch Alexander Höller (links).
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Das Rosenheimer Tor zum 6:2 gegen Passau durch Alexander Höller (links).
  • VonManfred Eder
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Vier Siege aus den letzten sechs Gastspielen in Rosenheim – Peiting ist ein äußerst unangenehmer Gast im Rofa-Eisstadion und ist als Gegner in der ersten Play-off-Runde nicht zu empfehlen.

Rosenheim – Eine positive und eine negative Entwicklung brachte die vergangene Woche für den Eishockey-Oberligisten Starbulls Rosenheim. Beginnen wir mit der negativen: Durch die überraschende Heimniederlage gegen Peiting letzten Dienstag sind die Chancen auf Rang eins oder zwei nach der Hauptrunde kaum noch existent. Selbst wenn John Sicinskis Team aus den letzten vier Partien (darunter drei auswärts gegen gleichwertige Gegner) alle zwölf noch möglichen Punkte holen würden, müsste Regensburg acht von fünfzehn und Selb vier von neun Punkten abgeben.

Rosenheimer sind keine Endspurt-Spezialisten

Und so richtig als die absoluten Endspurt-Spezialisten haben sich Baindl & Co. in den letzten Jahren nicht immer erwiesen. Vorige Saison gewann man nur eine der letzten vier Begegnungen, 2018 zwei. Nur vor dem Play-off 2019 war man voll da: Vor dem letzten bedeutungslos gewordenen Match (0:6 in Landshut) hatte man zum Endspurt hin vier deutliche Siege gegen Weiden, Sonthofen, Lindau und Höchstadt eingefahren. Im Kampf um die Spitzenplätze man sich drei Niederlagen in Folge (die ersten seit fast genau einem Jahr; damals waren es sogar vier) nicht leisten kann, ohne gegen Regensburg und Selb, die sich in dieser Saison kaum Blößen geben, entscheidend zurückzufallen.

Zwei Tore gegen Passau: Tobias Meier.

Zumindest Platz drei ist jetzt sicher

Wesentlich Erfreulicheres brachte da schon der Heimsieg gegen Passau drei Tage später. Lässt man die Möglichkeit eines Corona-bedingten Saisonendes mal beiseite, sorgte der Sieg in Verbindung mit der Riesserseer Niederlage in Lindau dafür, dass der dritte Rang, den die Starbulls fast die ganze Spielzeit lang inne hatten, ihnen auch theoretisch nicht mehr zu nehmen ist. Selbst wenn alle restlichen vier Partien verloren gehen und die Starbulls auf ihren bisher errungenen 69 Punkten kleben bleiben würden, könnte keiner der potenziellen Verfolger mehr gleichziehen. Für Deggendorf wären 67 Punkte das Maximum, für Riessersee und Höchstadt 66.

Passau ist ein guter Aufbaugegner

Da konnte man es durchaus verschmerzen, dass zur zweitlängsten Heimsiegserie der Rosenheimer Oberliga-Geschichte (acht am Stück) einer fehlte. Dass ausgerechnet die Peitinger, mit 47 Partien häufigster Kontrahent der Starbulls in dieser Spielklasse und Gegner im legendären Aufstiegs-Finale 2010, sich wieder einmal an der Mangfall durchsetzten, ist dabei gar nicht so überraschend. Von ihren letzten sechs Gastspielen in Rosenheim fuhren sie sage und schreibe viermal als Sieger nach Hause. Außer Riessersee (drei Siege in den letzten fünf Spielen in Rosenheim) hat kein einziges Oberliga-Team in der jüngeren Vergangenheit eine ähnlich erfolgreiche Bilanz!

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Da kamen die Passauer drei Tage später als „Aufbaugegner“ gerade recht. Wie gegen den zweiten Aufsteiger am grünen Tisch, Landsberg (10:0, 8:0, 9:3), gab es auch gegen die Niederbayern, mit denen die Starbulls eine ebenfalls denkwürdige Playoff-Serie (Abstiegs-Playdownserie 2008 mit Philipp Grubauer als Retter) verbindet, heuer drei torreiche Begegnungen: 10:2, 6:4 und nun 7:2 hieß es zu Rosenheimer Gunsten.

Zwei Spiele ohne Starbulls-Führung

Und nachdem man in den beiden Niederlagen zuvor (gegen Höchstadt und Peiting) keine Sekunde lang in den Genuss eines Vorsprungs gekommen war, ging es gegen Passau schon nach gut drei Minuten wieder in die richtige Richtung. Mehr noch: Das 2:0 in der 12. und das 3:0 in der 15. Spielminute waren die drittschnellsten Führungen dieser Art in der laufenden Saison.

Weitere Nachrichten und Artikel zu den Starbulls finden Sie auf unserer OVB-Themenseite

Die zweitschnellsten: 2:0 in der 10. und 3:0 in der 12. Minute beim 6:4 gegen denselben Gegner, auch wenn der damals beim 6:4 vorübergehend auf 3:3 ausgleichen konnte. Den Vogel schossen sie Starbulls aber beim 10:2 (natürlich in Passau) zu Saisonbeginn ab: Da stand es schon nach knapp neun Minuten 2:0, und nach elfeinhalb Minuten betrug mit dem 4:1 der Vorsprung erstmals drei Treffer.

Tobias Meier: Sechs Tore und vier Vorlagen gegen Passau

Besonders „hungrig“ zeigte sich Tobias Meier gegen die Niederbayern: Sechs Tore und weitere vier Vorlagen gelangen ihm in den drei Partien. Ähnlich dominant zeigten sich zwei Starbulls-Spieler gegen Landsberg, die ja noch vier Tore mehr zuließen. So schoss Enrico Henriquez gleich in seinem ersten Match gegen Landsberg vier Tore, und Max Vollmayer kam in den drei Begegnungen gegen den Tabellenletzten auf acht Scorerpunkte.

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