5:0 - Optimaler Saisonauftakt für die Starbulls gegen Weiden: Paradereihe entschied das Spiel

Das erste Rosenheimer Saisontor: Daniel Bucheli bejubelt seinen Treffer zum 1:0 gegen Weiden. Ziegler
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Wenn es bei einem Eishockeyspiel am Ende 5:0 steht und der Torhüter der Verlierermannschaft der beste Akteur seines Teams war, kann man sich ungefähr vorstellen, wie die Partie über 60 Minuten gelaufen ist – in eine Richtung. So geschehen beim Saisonauftakt der Starbulls Rosenheim in der Eishockey-Oberliga Süd gegen Weiden.

Rosenheim –Am Freitagabend beim Oberliga-Saisonauftakt der Starbulls Rosenheim gegen die Blue Devils aus Weiden lief das Spiel in eine Richtung. Die Partie war praktisch nach 12 Minuten beim Stand von 3:0 entschieden und die Gäste können sich bei ihrem Keeper Daniel Filimonow bedanken, dass es nur fünf Gegentore gab, denn bei der Leistung der Gäste und dem agilen Auftreten der Starbulls schien sogar ein zweistelliges Ergebnis möglich. Die Gäste hatten in den ersten 20 Minuten keine ernst zu nehmende Torchancen und erst in den letzten 20 Minuten durfte auch Lukas Steinhauer zweimal sein Können zeigen, doch da stand es schon 5:0.

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Starke Leistung in der Defensive

Rosenheim war eindeutig um diese fünf Tore besser, bot eine gute Leistung gegen eine Mannschaft aus Weiden, die sicher nicht zu den Topteams der Liga gehört. Allerdings war es schon stark, wie konsequent die Rosenheimer ihr eigenes Tor verteidigten, Gegenangriffe der Gäste im Keim erstickten, sodass die Partie mit wenigen Ausnahmen nur ein eine Richtung lief. Einbahnstraßen-Eishockey nennt man so etwas und wären die Rosenheimer im Abschluss so zielstrebig wie in den ersten 12 Minuten geblieben, hätten die 2040 Fans – sofern sie aus Rosenheim waren – noch öfter jubeln dürfen.

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Keine Überraschung bei den Rosenheimer Torschützen

Nicht überraschend waren die Torschützen im Rosenheimer Lager. Nachdem Daniel Bucheli, der den vierten Sturm mit den Youngsters Simon Heidenreich und Henry Wellhausen anführte, den ersten Saisontreffer besorgte, traf nur noch die aktuelle Rosenheimer Paradereihe mit Kapitän Michael Baindl (2), Alexander Höller (2) und Kevin Slezak und entschied so das Spiel.

Richtig bedient war GästeTrainer Ken Latta in der Pressekonferenz nach der Partie: „Alles was John Sicinskis Mannschaft richtig gemacht hat, haben wir falsch gemacht. Rosenheim war hungrig und wir waren nicht bereit, gegen ein so starkes Team zu spielen“.

„Auf der Slala von 1 bis 10 eine 7“

Starbulls-Coach John Sicinski lobte dagegen seine Mannschaft: „Ich war zufrieden mit dem Spiel. Wir waren heiß auf den Saisonbeginn und haben von Beginn an aggressiv gespielt. Vor allem unsere Defensive hat mir gut gefallen. Aber es ist nur ein Spiel einer langen Saison. Auf der Skala von 1 bis zehn war das heute einen 7.“

Spielstatistik: Starbulls R - Weiden 5:0 (3:0, 1:0, 1:0) Tor: Steinhauer (Endres);

Verteidigung: Krumpe, Draxinger; Bergmann, Vollmayer; Reiter, Linden; Enk.

Sturm: Höller, Baindl, Slezak; Henriquez, Mitchell, Fröhlich; Litesov, Daxlberger, Bilek; Heidenreich, Bucheli, Wellhausen.

Tore: 1:0 (4.) Bucheli (Krumpe, Draxinger), 2:0 (8.) Baindl (Krumpe), 3:0 (13.) Höller (Slezak), 4:0 (40.) Höller (Bainld, Mitchell – PP1), 5:0 (53.) Baindl (Mitchell, Vollmayer – PP1).

Zuschauer: 2040.

Strafzeiten: Rosenheim 4, Weiden 8. – Schiedsrichter: Florian Feistl

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