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TRAUNSTEINER LANGLÄUFER FREUT SICH AUF DIE SPIELE

„Olympische Spiele stehen über allem“: Jonas Dobler hofft auf erfolgreiche Saison

Jonas Dobler hat die Olympia-Teilnahme fest ins Visier genommen.
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Jonas Dobler hat die Olympia-Teilnahme fest ins Visier genommen.
  • VonWalter Hohler
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„Es war nicht die absolute Formspitze, aber es war ein ansprechendes Niveau“, blickt Jonas Dobler auf die vergangene Saison zurück. Jetzt ist der Blick voll auf die Olympischen Winterspiele gerichtet.

Traunstein – Die Heim-Weltmeisterschaft in Oberstdorf ist Vergangenheit – jetzt gibt es für Jonas Dobler (SC Traunstein) und die anderen deutschen Skilangläufer nur ein Ziel: „Die Olympischen Spiele (4. bis 20. Februar 2022 in Peking/d. Red.) stehen über allem“, blickt der Traunsteiner auf den Saisonhöhepunkt des Winters 2021/22 voraus.

Zwei Top-Leistungen zum Abschluss

Für ihn hatte die vergangene Saison mit zwei sportlichen Top-Leistungen geendet : Zunächst hatte er beim Weltcup im Engadin (Schweiz) nach dem 15-km-Massenstart (klassische Technik) im Verfolgungslauf über 50 km Skating mit der fünftbesten Zeit geglänzt und sich von Rang 43 noch weit nach vorne gearbeitet. Zwei Wochen später wurde Dobler bei den Schweizer Meisterschaften Dritter über 50 km in der klassischen Technik.

„Die Form war halt gut, und das Rennen lag uns auch“, bilanziert er. Im Prinzip habe er auch bei der Heim-Weltmeisterschaft in Oberstdorf – vor allem in der Staffel (7. Platz) und im 50-km-Wettkampf (17. Platz als bester Deutscher) – diese gute Form gehabt. „Es war nicht die absolute Formspitze, aber es war ein ansprechendes Niveau“, erinnert er sich. Bedauerlich war, dass die WM wegen der Corona-Pandemie ohne Fans stattfinden musste. „Das war schade für die Veranstalter und für uns. Die Veranstalter hatten jahrelang Energie in die Vorbereitungen gesteckt. Das Wetter war der Wahnsinn, da wären sicher zehntausende Zuschauer gekommen“, bedauert der 30-Jährige. „Schließlich war das meine Heim-WM.“

Lange Rad-, Berglauf- und Skirollereinheiten

Inzwischen richtet sich der Blick auf die Olympischen Winterspiele 2022. Zum Beginn der Vorbereitung standen Grundlagen beim Kraftniveau, Schub und vor allem die Grundlagen-Ausdauer im Mittelpunkt. Unter anderem wurde mit langen Rad-, Berglauf- und Skirollereinheiten gearbeitet. Der Anteil der Einheiten mit hoher Intensität steigerte sich im Jahresverlauf. Es gilt hier die richtige Mischung zu finden. „Das sind kleine Sachen, da schraubt man ein wenig an den ‚Kennzahlen‘. Heuer werde ich etwas mehr im intensiven Bereich trainieren, das heißt, unter anderem bei den Intervallen ein bisserl draufpacken“, hatte sich der 30-Jährige zum Vorbereitungsstart vorgenommen. „Aber man muss das auch so aufsetzen, dass man es wirklich verkraftet.“

Zu beachten sei zudem, dass die Strecken bei den Spielen in Peking auf etwa 1600 bis 1700 Metern Höhe lägen. Deshalb sind in der unmittelbaren Olympia-Vorbereitung noch gut eineinhalb Wochen in der Höhe geplant. Der 30-Jährige und die deutschen Skilangläufer wollen möglichst optimal vorbereitet in die Olympischen Spiele gehen. Denn egal ob beim Saison-Höhepunkt Zuschauer anwesend sein dürfen oder nicht: Für eine gute Olympia-Stimmung im deutschen Team sollen vor allem die Ergebnisse sorgen.

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