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Norheden Johansen siegt im Springen

Olympiasiegerin Bredow-Werndl „nur“ Dritte auf jungem Pferd: Der erste Teil des Chiemsee-Pferdefestivals

Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl, hier mit „Got it BB“, wurde mit Sir Max Dritter.
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Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl, hier mit „Got it BB“, wurde mit Sir Max Dritter.
  • VonWalter Hohler
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Der erste Teil des Chiemsee-Pferdefestivals auf Gut Ising ist erfolgreich abgeschlossen. Der im Isinger Stall arbeitende Mathias Norheden Johansen siegte im Springen, Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl wurde in der Dressur Dritte.

Chieming – Hochkarätiger Spring- und Dressursport wurde den Zuschauern beim ersten Teil des Chiemsee-Pferdefestivals auf Gut Ising geboten. „Der Sport war gut, es hat alles geklappt, wir hatten viele Zuschauer und die Stimmung war gut – das ist alles wunderbar gelaufen“, freut sich Turnierleiter Sepp Beilmaier.

Wunderbar lief es auch wieder für den im Isinger Stall Gugler arbeitenden Mathias Norheden Johansen: Der Däne holte sich zum Abschluss den Sieg im Großen Preis von Ising, einem S***-Springen mit Stechen. In diesem setzte sich der Däne auf Feodina mit 40,83 Sekunden vor Richard Gardner (ZRFV Friedberg) durch, der es mit Calisto auf 42,59 Sekunden brachte. Auch Martin Schäufler (SRC Fünfseenland) blieb auf Charinua in 45,66 Sekunden noch fehlerfrei. Dagegen verzeichnete der schnellste Reiter des Stechens, Andreas Brenner vom RFV Hahnbach (40,76), mit Samba de la Magnifica einen Abwurf und wurde Vierter. Insgesamt waren im ersten Umlauf acht Sportler fehlerfrei geblieben und hatten es in den entscheidenden Durchgang geschafft.

Number One ist die Nummer eins

Brenner entschied dafür eine Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse S** vor Jörg Oppermann (RFV Elz) und Johansen für sich. In einer weiteren S**-Prüfung mit Stechen wurde Wolfgang Puschaks Pferd seinem Namen gerecht: Number One siegte mit dem Reiter des RV Augsburg-West vor Oppermann, der mit Quin-Ba-Lou Zweiter und mit Olymp Dritter wurde.

In einer S*-Prüfung mit Stechen setzte sich Hannah Schleef (RV Mannheim) an die Spitze. Es standen jedoch auch zahlreiche M*- und M**-Prüfungen auf dem Programm, in denen unter anderem Weltmeisterin Simone Blum einen Teil ihrer jungen Pferde präsentierte.

Olympiasiegerin auf Platz drei

Sogar eine Olympiasiegerin war in der Dressur mit von der Partie: Jessica von Bredow-Werndl hatte einige jüngere Pferde am Start. So auch in der Qualifikation zum Finale des Louisdor-Preises (für acht- bis zehnjährige Pferde), einer Dressurprüfung der Klasse S***: Mit Sir Max holte sie hier als Dritte mit 1517,0 Punkten sogar einen Podestplatz.

Der Sieg ging an Matthias Alexander Rath (Frankfurter Turnierstall Schwarz Gelb) auf Destacado mit 1662,0 Punkten vor Leonie Richter (RUFV Bad Essen) mit Quietschbunt (1600,0). Rath und Richter sind damit für das Finale des Louisdor-Preises qualifiziert – es gibt fünf Turniere, bei denen die je zwei Besten sich einen Platz für das Finale in Frankfurt erkämpfen.

In der Grand Prix Kür holte sich Lisa-Maria Klössinger (RFr. Landgestüt Landshut) den Sieg. Zweiter wurde Uwe Schwanz (RV Waldhauser Hof) vor Ferdinand Csaki. Im Grand Prix Special dagegen lag Jasmin Schaudt an der Spitze. Zweiter wurde Schwanz vor Ferdinand Csaki. In einer weiteren Prüfung dieser Kategorie holte sich der in Wasserburg lebende Matthias Bouten (RA München) den Sieg, während sich Alina Kaltstein (PF Dachau) in zwei weiteren hochwertigen Prüfungen an die Spitze setzte. Bereits an diesem Donnerstag (9. September) beginnt der zweite Teil des Chiemsee-Pferdefestivals, wo ausschließlich die Springreiter im Mittelpunkt stehen. who

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