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Inzeller Max-Aicher-Arena

Olympiasieger geschlagen: Spannende Duelle bei der Bahneröffnung auf Inzeller Eis

Olympiasieger Sven Kramer aus den Niederlanden lief bei der Bahneröffnung in Inzell auf den zweiten Rang über 5000 Meter.
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Olympiasieger Sven Kramer aus den Niederlanden lief bei der Bahneröffnung in Inzell auf den zweiten Rang über 5000 Meter.
  • Siegi Huber
    VonSiegi Huber
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Mit der „Offiziellen Bahneröffnung“ ist die neue Wettkampfsaison in der Inzeller Max-Aicher-Arena eingeläutet worden. Dabei waren insgesamt 200 Eisschnellläufer mit von der Partie.

Inzell – In der Inzeller Max-Aicher-Arena ist mit der „Offiziellen Bahneröffnung“ die neue Wettkampfsaison eingeläutet worden. 200 Eisschnellläufer aus 22 Nationen sind dabei auf den verschiedenen Strecken am Start gewesen. Dominiert wurden die Rennen überwiegend von den Kufenflitzern aus den Niederlanden.

Gespannt war man auf das Duell über 5000 Meter, bei dem sich Olympiasieger Sven Kramer (6:15,66 Minuten) seinem Landsmann Patrick Roest (6:12,68) geschlagen geben musste. Roest ist vierfacher Weltmeister und gewann bei den Olympischen Spielen 2018 Silber und Bronze über 1500 Meter und in der Teamverfolgung.

Wüst siegt bei den Damen

Über die 1500-Meter-Strecke siegte die große Dame des Eisschnelllaufens aus den Niederlanden, Ireen Wüst, in 1:55,11 Minuten. Die 3000-Meter-Distanz war eine Beute von Antonette de Jong, und nach langer Verletzungspause siegte die Österreicherin Vanessa Herzog über 1000 Meter. Bemerkenswert über 3000 Meter der Damen: Michelle Uhrig war als Sechste beste deutsche Athletin vor Claudia Pechstein.

Lesen Sie auch: Training dahoam: Eisschnellläufer Joel Dufter bereit sich aktuell in Inzell auf die Saison vor

Bei den Männern gewann der Belgier Bart Swings über 3000 Meter. Keinen guten Tag hatte Lokalmatador Joel Dufter, der über die 500-Meter-Distanz mit 36,18 Sekunden nicht unter die Top-10 kam und letztlich 16. wurde. Daraufhin verzichtete er auf weitere Starts. Eine Woche zuvor war er über 500 Meter in einem Test in 35,73 Sekunden Zweiter und über 1000 Meter in 1:10,22 Minuten Vierter geworden.

Kraus zufrieden mit seinen Läufern

Zufrieden war Inzells verantwortlicher Trainer Andreas Kraus mit seinen Schützlingen. Katja Franzen, Anna Ostlender und Josephine Heimerl zeigten vor allem am zweiten Tag über 500 Meter gute Leistungen. Franzen wurde in 39,72 Fünfte von Ostlender (6.) in 39,82 und Heimerl (8.) in 40,40 Sekunden. „Wir sind zum jetzigen Zeitpunkt der Saison mit den Zeiten weiter als vor einem Jahr“, freute sich Kraus. Ziel ist für das Trio nun die Deutsche Meisterschaft Ende des Monats auf ihrer Hausbahn. Da soll dann die Qualifikation für den Weltcup fixiert werden. Das gilt auch für Leia Behlau, die bei Michael Restner trainiert.

Im Konzert der Großen sind auch die jüngeren Eisschnellläufer aus der Gruppe von Kraus am Start gewesen. „Sie haben eine Reihe persönlicher Bestzeiten aufgestellt. Ich musste aber alles ein wenig dosieren, weil sie zuvor einige Körner bei einem Lehrgang in Erfurt gelassen haben“, erklärt der Trainer. Kommendes Wochenende geht es unter anderem für Maira Jasch, Isabel Kraus, Felix Motschmann und Co nach Erfurt zur Qualifikation für die Junioren-Weltcups, die Ende November und Anfang Dezember in der Max-Aicher-Arena über die Bühne gehen. Zufrieden waren die Sportler wie immer mit den perfekten Eisbedingungen in Inzell: 88 persönliche Bestzeiten und 299 Saison-Bestzeiten wurden insgesamt gelaufen.

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