Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


DRESSURREITEN

Olympia in Rio ohne von Bredow-Werndl

+

Die Reiter für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sind nominiert: Jessica von Bredow-Werndl aus Aubenhausen muss Schneider und Rothenberger den Vortritt lassen. Von Bredow-Werndl ist als zweite Reservereiterin auf der Liste.

Ein zweiter Platz im Grand Prix und ein dritter Platz im Grand Prix Special beim CHIO (Concours Hippique International Officiel) in Aachen bereicherten die Erfolgsbilanz von Jessica von Bredow-Werndl und Unee BB in diesem Jahr. Anders als 2015 gehörte das eingespielte Duo aus Aubenhausen zwar nicht zum deutschen Team im Nationenpreis, präsentierte sich aber in der CDI****-Tour in Top-Form. „Unee BB hat toll mitgemacht und sein Bestes gegeben. Er war motiviert und blieb dabei innerlich gelassen. Ein großes Dankeschön an ihn“, resümierte die Weltranglisten-Vierte.

Die „Soers“, das Dressurstadion von Aachen ist quasi das Wimbledon der Reiter. „Hier vor traumhafter Kulisse und 6000 sachkundigen Zuschauern reiten zu dürfen, ist immer wieder etwas Besonderes“, schwärmte die 30-Jährige im Anschluss an den Grand Prix Special. Beim traditionellen „Abschied der Nationen“ am Sonntagabend saß von Bredow-Werndl bereits zum dritten Mal in Folge auf einem Leihpferd mit dem sinnigen Namen Comeback. Für die Reiterin ist das ein gutes Omen, denn natürlich hofft sie auch 2017 auf einen Start in der Aachener Soers.

Nach ihren konstant guten Leistungen in Hagen, München-Riem und bei den deutschen Meisterschaften in Balve war von Bredow-Werndl mit Unee BB und mit Zaire noch auf die Longlist für die Olympischen Spiele gesetzt worden. Doch die Medaillen hatten Kristina Broering-Sprehe, Isabell Werth und Dorothee Schneider unter sich ausgemacht. Und auch der erst 21-jährige Sönke Rothenberger erhielt in Balve Bewertungen von mehr als 80 Prozent. Somit waren die „Youngster“ im Grand-Prix-Sport ganz oben angekommen. Schneiders Pferd ist erst zehn und Rothenbergers gar erst neun Jahre jung. Vier deutsche Pferde mit über 80 Prozent hatte es im deutschen Dressursport noch nie zuvor gegeben – es war keine Überraschung, als diese vier Reiter mit ihren Pferden ins Nationenpreis-Team für Aachen berufen wurden.

In Abwesenheit der stärksten Konkurrenten aus Großbritannien und aus den Niederlanden wurden die Deutschen ihrer Favoritenrolle beim CHIO gerecht. Das siegreiche Nationenpreis-Team von Aachen soll nun auch bei den Olympischen Spielen antreten. Auf Vorschlag des Dressurausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) nominierte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage) mit Desperados FRH, Sönke Rothenberger (Bad Homburg) mit Cosmo, Dorothee Schneider (Framersheim) mit Showtime FRH und Isabell Werth (Rheinberg) mit Weihegold OLD. Als Reservepaar werden Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) und Imperio nach Rio de Janeiro fliegen. Der 13-jährige Trakehnerhengst steht im gemeinsamen Besitz des Bayerischen Haupt- und Landgestüts Schwaiganger mit dem DOKR und Hubertus Schmidt. Jessica von Bredow-Werndl ist zweite Reservereiterin. „Ich drücke dem Team fest die Daumen! Natürlich wäre ich auch gerne dabei gewesen. Jetzt werde ich weiter arbeiten, damit mein Traum von Olympia irgendwann in Erfüllung geht“, erklärte die Dressurausbilderin aus Aubenhausen. sn

Kommentare