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Kombinierer unschlagbar

„Befremdlich und einschüchternd“: Flintsbacher Jakob Lange schnuppert Olympia-Luft in China

Extrem laufstark: Jakob Lange vom WSV Kiefersfelden führt die COC-Wertung der Kombinierer überlegen an.
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Extrem laufstark: Jakob Lange vom WSV Kiefersfelden führt die COC-Wertung der Kombinierer überlegen an.
  • VonPetra Rapp
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Der Flintsbacher Kombinierer Jakob Lange wurde bei den Wettkämpfen im Continental-Cup in China vom Militär zu den Sportstätten gebracht. Sportlich lief es für den Athleten des WSV Kiefersfelden erneut hervorragend.

Zhangjiakou – Dass Jakob Lange vom WSV Kiefersfelden in bestechender Form ist, zeigte er auch in China. Nach dem Doppelerfolg beim Continental-Cup-Auftakt im russischen Nizhny Tagil eine Woche zuvor , ließ der Inngauer Kombinierer im chinesischen Zhangjiakou die Konkurrenz erneut zweimal hinter sich. Er führt damit die Continental-Cup-Wertung mit vier Siegen in vier Wettkämpfen überlegen an.

Jakob Lange bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Podest.

32-stündige Anreise gut weggesteckt

Sportlich hätte die weite Reise nach China für Jakob Lange nicht besser laufen können. Er hatte die Strapazen der 32-stündigen Anreise gut weggesteckt und konnte sich beim Springen auf der imposanten olympischen Anlage am ersten Tag als Neunter und am zweiten Tag als Elfter mit Rückständen um etwa eine Minute jeweils eine gute Ausgangsposition für den anschließenden 10-Kilometer-Lauf schaffen.

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An beiden Tagen spielte er seine Laufstärke wieder voll aus. Im ersten Rennen siegte er mit knapp acht Sekunden Vorsprung vor seinem deutschen Teamkollegen David Mach und dem Österreicher Thomas Rettenegger. Beim zweiten Wettbewerb dominierte er die Konkurrenz und kam mit über einer halben Minute Vorsprung vor den beiden Japanern Sakutaro Kobayashi und Yuya Yamamoto ins Ziel.

Reise ins vorolympische China sehr speziell

„Sportlich bin ich natürlich superglücklich über diese beiden Siege in China. Aber ansonsten war diese Reise ins vorolympische China schon sehr speziell“, erzählt Lange. Vom Flughafen weg, wo sie in einem separaten Terminal angekommen sind, waren die Athleten ständig in Begleitung und unter Aufsicht von Militär oder Polizei, die die Athleten sogar bis zu den Sprungschanzen oder Loipen eskortierte.

Kein normal zugängliches Internet, keinerlei Bewegungsfreiraum außerhalb der Hotels, keine Kontakte zur normalen Bevölkerung, und die Helfer, die im Hotel oder auf der Anlage tätig waren, waren alle in weißen Schutzanzügen unterwegs – nur ein paar der strikten Reglementierungen in China.

Einige Teams haben abgesagt

„Klar sind sie in Sachen Corona megavorsichtig, aber das war schon alles sehr befremdlich und einschüchternd“, sagt Lange, der damit schon einmal vielen Athleten, die im Februar in Peking dabei sein werden, einige Erfahrungen voraus hat. Einige Teams wie die Norweger, Slowenen und Polen, die eigentlich beim COC dort starten und sich mit den olympischen Anlagen vertraut machen wollten, haben ob der strikten Reglementierungen abgesagt oder mussten absagen.

Jakob Lange hat jetzt ein wenig Zeit, die Eindrücke zu verarbeiten sowie zur Regeneration, bevor es in der kommenden Woche weiter nach Finnland geht, wo die nächsten COC-Wettkämpfe in Ruka anstehen. Wann er eine Chance im Weltcup bekommt? „Ich habe nichts von den Trainern gehört. Ich hoffe aber sehr, dass ich nach Weihnachten vielleicht meine Chance bekomme“, so der 26-Jährige.

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