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Wasserburgs Basketball-Damen unterlagen beim Tabellenführer Freiburg mit 58:66

Offensive lässt den Meister im Stich

Jessica Höötmann (links) und Sheena Sharese Moore vom TSV Wasserburg enttäuscht nach der Niederlage.  Foto  Altschuh
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Jessica Höötmann (links) und Sheena Sharese Moore vom TSV Wasserburg enttäuscht nach der Niederlage. Foto Altschuh

"Der Angriff gewinnt Spiele, die Defensive Meisterschaften", lautet eine alte Basketballweisheit. Demnach hätte der TSV Wasserburg ab März beste Chancen seinen Titel zu verteidigen, wenn, ja wenn die Schwächen in der Offensive nicht den Play-Off-Platz kosten. Auch bei Tabellenführer Freiburg war die Verteidigungsleistung gut, doch im Angriff muss einfach mehr kommen, mit 58 Punkten lässt sich kein Match in der DBBL gewinnen. "Wir sind im Moment einfach nicht konstant genug, um mit den Spitzenteams mitzuhalten. In der Schlussphase fehlt uns zudem eine Spielerin mit überragenden Fähigkeiten wie Judie Lomax oder Mirna Paunovic, die dann die Punkte macht", bedauert Coach Hans Brei.

Bei der 58:66 (25:27)-Niederlage im Breisgau ließ der Titelverteidiger sogar neun von 21 Freiwürfen ungenutzt (57 Prozent), im Schlussviertel vier in Serie, plötzlich tut sich eine weitere Schwachstelle im Team auf. Und in einem punktearmen Match ist das mit entscheidend. Die erste Hälfte war eng und umkämpft, kein Team konnte sich absetzen, die gut organisierten Defensivreihen unterbanden vieles. Bei Freiburg dominierten die Centerinnen Judie Lomax (21 Punkte), Mirna Paunovic (12) und Jazinga Tracey (9), die alle ihre Zähler unmittelbar am Korb oder per Freiwurf erzielten. Gerade mal vier Körbe machten die Gastgeberinnen aus der Mitteldistanz bzw. von jenseits der Dreierlinie. Wasserburg war nach dem Wechselt meist in Rückstand, schaffte zwischendurch mal den Ausgleich (35:35, 26. Minute), doch Freiburg konterte in Person von Svenja Brunckhorst und führte vor dem Schlussabschnitt (39:45). Der Rückstand wuchs auf 39:51 (33.), ehe Hicran Özen per Distanzwurf die Aufholjagd einleitete. Bei 52:55 traf Julia Schindler einen Dreier, bei 56:60 (39.) räumte Paunovic Rebecca Thoresen aus dem Weg, ehe sie den Korbleger einnetzte, was letztlich die Entscheidung war.

Das gesamte Match über suchten die Wasserburger Distanzschützen ihren Rhythmus, nur zwei Dreier bei elf Versuchen sind schwach. In zwei wichtigen Punkten waren die Gäste deutlich überlegen, sie leisteten sich nur zehn Ballverluste (Freiburg 18) und klauten zehn mal den Ball vom Tabellenführer (Freiburg vier). Diese 14 zusätzlichen Ballbesitze wurden allerdings von einer anderen Statistik pulverisiert: der eklatanten Unterlegenheit beim Rebound. Lomax, Tracey und Natalija Bondarenke griffen sich zusammen 31 Rebounds, mehr als das gesamte Gästeteam (30). Insgesamt kam Freiburg auf 52 Rebounds, 19 davon offensiv. Zu oft war Krystal Vaughn (11 Rebounds) hier auf sich allein gestellt.

Am nächsten Sonntag, 16 Uhr, wartet der nächste schwere Gegner. Mit Wolfenbüttel kommt der Tabellenzweite in die Badria-Halle, der Anfang Januar Freiburg mit 16 Punkten deklassiert hatte.

Es spielten: Krystal Vaughn (21 Punkte), Brittainey Raven (11), Rebecca Thoresen (8), Sheena Moore (8), Hicran Özen (6), Jessica Höötmann (2), Diana Pop (2), Jezabel Ohanian, Katja Zberch und Mara Conley. fd

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