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Österreich-Siege am Götschen

Nach den deutschen Meisterschaften im Super-G gab es auch zwei FIS-Riesenslaloms für die Damen am Götschen bei Bischofswiesen.

Hierbei konnten sich die Sportlerinnen des Deutschen Skiverbandes durchaus gut präsentieren und zeigten sehr ansprechende Leistungen. Die Piste war in einem Top-Zustand und es gab daher auch wenige Ausfälle unter den 68 Starterinnen.

Im ersten Rennen setzte sich Michelle Niederwieser (Österreich) nach einer famosen Fahrt im ersten Durchgang letztlich knapp gegen Lea Klein vom SC Lenggries und Anna Schillinger vom SWC Regensburg durch. Hinter den beiden Österreicherinnen Lena Wechner und Linda Hiller belegten die einheimischen Damen Katrin Hirtl-Stanggaßinger (WSV Königssee) und Sophia Eckstein vom SC Ainring die Ränge sechs und sieben. Carina Stuffer vom WSV Samerberg platzierte sich an der 13. Stelle. Antonia Kermer, Katharina Huber (beide SK Berchtesgaden) und Leonie Bartholomeus (SC Ruhpolding) schieden nach Fahrfehlern aus.

Beim zweiten Riesenslalom war Niederwieser erneut nicht zu schlagen. Aber auch diesmal klassierten sich zwei Deutsche mit der Österreicherin auf dem Stockerl. Lucy Margreiter vom SC Starnberg, die im ersten Rennen noch ausfiel, belegte Rang zwei vor ihrer Teamkollegin Lea Klein. Die weltcup-erfahrene Katharina Gallhuber (Österreich) folgte auf Platz vier, knapp vor der im zweiten Rennen stark fahrenden Antonia Kermer (Beste im Jahrgang 2020). Anna Schillinger wurde Achte und Sophia Eckstein Zehnte. Katharina Huber fuhr auf Position 36, Leonie Bartholomeus schied wie Kathrin Hirtl-Stanggaßinger aus.

Der WSV Bischofswiesen hatte wenig Mühe bei der Ausrichtung dieser beiden FIS-Riesenslaloms, da die Piste aufgrund der intensiven Vorpräparation in einem sehr guten Zustand war. Somit hatten die Rutscher wenig zu tun und Unterbrechungen gab es letztlich nur, wenn Torstangen durch die Fahrerinnen zu Bruch gingen. wet

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