Oberbergkirchen, Mühldorf und Mettenheim gehen auf Reisen

TV Altötting – SV Oberbergkirchen, Freitag, 19.30 Uhr

. Mit diesem Spielergebnis haben die Wallfahrtstädter beim Tabellenletzten, SVG Burgkirchen, nicht gerechnet. Sie mussten mit einer 3:1- Niederlage nach Hause fahren und dies, obwohl die Heimelf ab der 60. Minute nur noch mit neun Feldspielern auf dem Platz war. Die Altöttinger werden mehr als gewarnt sein, denn am Freitagabend erwarten sie den Viertletzten, den SV Oberbergkirchen.

Die werden mit einer etwas breiteren Brust dort antreten, denn nach einer Durststrecke konnten sie gegen Unterneukirchen drei Punkte einfahren. Zwei Zähler liegen die Hausherren vor diesem Spieltag vor den Gästen und beide brauchen die drei Punkte. Altötting, um nicht weiter abzurutschen und den Anschluss zum Mittelfeld herzustellen. Mettenheim, um sich von den hinteren Regionen abzusetzen und den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen. Für beide Vereine steht einiges auf dem Spiel.

SV Aschau/Inn – SV DJK Pleiskirchen, Samstag, 15 Uhr. Auf dieses Spitzenspiel dürfen und können sich die Zuschauer freuen, denn der Tabellenführer empfängt den Fünften und beide Mannschaften sind derzeit sechs Punkte von einander getrennt.

Nach dem 0:9-Kantersieg unter der Woche in Garching (Spielbericht siehe rechts), haben sich die Veilchen auf die Holzland-Truppe warm geschossen. Wenn jemand vor sechs Wochen gesagt hätte, dass Aschau am zehnten Spieltag souverän die Tabelle anführen wird, der wäre sicherlich nicht ernst genommen worden. Zwar kommt die Holzland-Mannschaft ausgeruht nach Aschau, sie war am Wochenende spielfrei, doch sie wird das Ergebnis von Garching gelesen haben und weiß jetzt, dass es dort kein Honigschlecken geben wird.

Soweit man von Aschauer Seite erfahren konnte, hat sich kein Spieler in Garching verletzt, sodass Trainer Albert Deißenböck seinen gesamten Kader zur Verfügung hat.

FC Kirchweidach – FC Mühldorf/Inn, Samstag, 15 Uhr.Die Kreisstädter hatten schon die Finger am Tabellenplatz zwei, doch am letzten Sonntag schlugen ihnen die Gäste aus Perach die Türe zu. Somit haben die Peracher den begehrten Platz zwei vorerst einmal eingenommen und die Rothosen müssen erst einmal mit Platz vier vorliebnehmen.

Aber auch Kirchweidach hat in Neuötting, beim Tabellenvorletzten, keine gute Figur abgegeben, denn sie mussten mit einer 4:1 die Heimreise antreten. Möchten die Rothosen den Anschluss nach vorne nicht verpassen, dann müssen sie drei Punkte holen, denn in der Hinrunde sind sie noch an einem Spieltag spielfrei. Spielertrainer Daniel Kölbl kann wiederum den gleichen Kader aus der Vorwoche aufbieten und er wird der Mannschaft die Möglichkeit geben, dass sie drei Punkte als Wiedergutmachung dort holt.

Aber auch die Hausherren werden alles daran setzen, dass sie sich mit einem Dreier aus den hinteren Regionen entfernen können.

SG Perach/Winhöring – TuS Mettenheim, Samstag, 16 Uhr. Fast 60 Minuten lang konnte Mettenheim am letzten Sonntag den Neumarktern Paroli bieten, eine Rote Karte von Süleyman Cakar brachte die Mettenheimer auf die Verliererstraße. Somit bleiben die Mettenheimer vorerst einmal auf einem Abstiegsplatz sitzen. Wenn man sich den Gegner ansieht, er ist Tabellenzweiter, dann hat man wenig Hoffnung, dass die Mettenheimer mit drei Punkten nach Hause fahren.

Außer die Peracher nehmen sie auf die leichte Schulter und unterschätzen den Gegner, dann könnte man den Gästen schon zutrauen, dass sie über sich hinauswachsen. Trainer Uwe Dragosin wird, bis auf Cakar, mit derselben Mannschaft antreten, die eine Stunde lang mit den Neumarktern auf Augenhöhe spielte.

Mit drei Punkten könnte Mettenheim sogar die Abstiegsplätze verlassen, und dies allein dürfte ein Grund sein, sich gegen den Tabellenzweiten ins Zeug zu legen.

TSV Neumarkt-St. Veit – SVG Burgkirchen, Sonntag, 15 Uhr. Der Tabellendritte, TSV Neumarkt, empfängt den Tabellenletzten aus Burgkirchen. Trotzdem dürfte es für die Rottstädter kein leichtes Spiel werden, denn die Gäste konnten am letzten Wochenende ihren ersten Saisonsieg feiern. Dass es gegen die hinteren Mannschaften kein Zuckerschlecken ist, dies mussten die Neumarkter am letzten Wochenende in Mettenheim erfahren.

Erst als die Heimelf nur noch mit neun Feldspielern auf dem Platz war, ergaben sich für die Neumarkter die notwendigen Räume. Sie drehten das Spiel und konnten ein 2:2 zu einem 2:5- Auswärtssieg noch umwandeln. Burgkirchen dürfte nunmehr Lunte gerochen haben und hat dabei gesehen, dass man vordere Mannschaften auch schlagen kann. Auf alle Fälle wird Neumarkts Trainer Anton Fuchshuber alles daran setzen, dass seine Mannschaft den Tabellenletzten unterschätzt und die Punkte an der Rott bleiben. Mit einem Sieg könnte sich Neumarkt in der Spitzengruppe festsetzen und dies dürfte Trainer Fuchshuber als Zielsetzung rausgeben. tf

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