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Gold-, Silber- und Bronzemedaillen

Oberbayerntitel für Kraiburgerin Johanna Anglhuber – Leichtathletik-Erfolge in Aschheim

Johanna Anglhuber aus Kraiburg wurde Oberbayern-Meisterin im Diskuswurf der Jugend W13.
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Johanna Anglhuber aus Kraiburg wurde Oberbayern-Meisterin im Diskuswurf der Jugend W13.
  • VonLudwig Stuffer
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Mit einer Gold-, einer Silber- und drei Bronzemedaillen bewährten sich die Landkreis-Leichtathleten bei den oberbayerischen Einzel-Meisterschaften der Jugend U14 in Aschheim.

Aschheim – Mit 247 Teilnehmern aus 41 Vereinen waren die oberbayerischen Leichtathletik-Titelkämpfe mit 691 Meldungen heuer besonders stark besetzt, zumal es keine höheren Meisterschaften für die Altersgruppe der zwölf- und 13-jährigen Nachwuchsathleten gibt.

Sophia Manghofer die herausragende Mühldorfer Athletin

Sophia Manghofer vom TSV Mühldorf gewann Oberbayern-Bronze im Hochsprung der Jugend W13.

Für den TSV Mühldorf war Sophia Manghofer die herausragende Athletin. Pech hatte sie im Hochsprung der Jugend W13: Mit 1,45 Meter gewann sie die begehrte Bronzemedaille. Dabei war sie zwar leistungsgleich mit der Vize-Meisterin, allerdings hatte der Schützling von Trainer Hubert Hornung diesmal mehr Fehlversuche und rutschte deshalb auf Rang drei. Gold holte auch hier Chiara Wildner vom FC Aschheim mit 1,51 Meter (1.). Undankbare Vierte wurde sie auf der 800 Meter-Strecke: Mit 2:48,06 Minuten verfehlte sie um knapp sieben Sekunden Bronze während die favorisierte Johanna Hofsäss vom SC Moosham mit 2:32,51 Minuten gewann.

Neuer persönlicher Rekord

Ebenfalls den vierten Platz gab es im 800 Meter-Lauf der Jugend W12 für den VfL Waldkraiburg: Sonja Mayer arbeitete sich auf schnelle 2:38,70 Minuten und verbuchte damit einen neuen persönlichen Rekord hinter der siegreichen Emilia Scheffczik vom TV Geisenfeld mit 2:31,31 Minuten (1.).

Ihren bislang größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere feierte die Kraiburgerin Johanna Anglhuber im Diskuswurf der Jugend W13: Das 750 Gramm-Wurfgerät schleuderte sie im Trikot des TSV Winhöring auf einen neuen persönlichen Rekord von 24,45 Meter und wurde damit oberbayerische Meisterin. Um ganze 1,87 Meter war sie besser als je zuvor und verwies damit die favorisierte Lili Metschl von der LG Stadtwerke München mit 23,39 Meter auf den zweiten Rang.

Pech im Hochsprung

Unerwartet stark präsentierte sich die 13-Jährige auch im Kugelstoß-Finale: Mit 9,64 Meter verbesserte sie ihren Hausrekord um 1,36 Meter. Belohnt wurde sie in der Endabrechnung mit dem Vize-Titel – Gold ging an die nicht schlagbare Chiara Wildner vom gastgebenden FC Aschheim mit 11,24 Meter (1.). Bitteres Pech hatte die Kraiburgerin im Hochsprung: Mit 1,45 Meter belegte sie diesmal „nur“ den fünften Platz: Im Zuge ihres größeren Verhältnisses an Fehlversuchen verfehlte sie diesmal Silber. Im Speerwurf schraubte sie ihre Bestmarke um 86 Zentimeter nach oben, doch in der starken Konkurrenz musste sie sich als Siebte begnügen.

Ein Feuerwerk an Überraschungen

Ein echtes Feuerwerk an Überraschungen bot ihr Bruder Severin Anglhuber : Der erst elfjährige U12-Athlet startete diesmal eine Klasse höher in der um ein Jahr älteren Jugend M12 – und machte gleich zwei Mal eine sehr gute Figur. In seiner eigentlichen „Wackel-Disziplin“, dem Weitsprung, zeigte er sich diesmal nervenstark: Nach zwei – traditionell - ungültigen Versuchen, qualifizierte er sich im Felde der 30 Teilnehmer mit einem gültigen Sprung im dritten Versuch für das begehrte Finale. Und später gab es noch riesigen Jubel: Mit 4,47 Meter gewann er die Bronzemedaille und steigerte seinen persönlichen Rekord immerhin um zwölf Zentimeter.

Am Vize-Titel schrammte er übrigens nur um hauchdünne fünf Zentimeter vorbei, während Elias Henne vom TV Emmering mit 4,66 Meter (1.) gewann. Zu einer neuen Bestzeit stürmte er über 60 Meter Hürden und verbesserte sich um 72 Hundertstelsekunden. Mit 10,98 Sekunden gewann er ebenfalls Bronze. Diese beiden Medaillen waren seine bislang größten Erfolge. Deshalb war sein Vater und Trainer Josef Anglhuber mehr als zufrieden.

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