Zu Null wäre gut

Torgefährlicher Abwehrspieler: Georg Lenz (links) sicherte mit seinen beiden Toren in den letzten vier Spielen vier Punkte. Habermann
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Torgefährlicher Abwehrspieler: Georg Lenz (links) sicherte mit seinen beiden Toren in den letzten vier Spielen vier Punkte. Habermann

Rosenheim – Bis zur Winterpause hat der Fußball-Regionalligist TSV 1860 Rosenheim spannende, aber auch lösbare Aufgaben vor der Brust: Den Auftakt macht am Samstag um 14 Uhr die zweite Mannschaft des FC Augsburg.

Ein Sieg gegen die Fuggerstädter gelang zuletzt in der Saison 2016/17. Bis zur Winterpause folgen danach noch Spiele gegen Rain, Illertissen und Schweinfurt. Da will beziehungsweise muss man noch den einen oder anderen Punkt holen.

Es wird kein leichtes Unterfangen gegen eine gut ausgebildete Augsburger Zweitvertretung, das weiß auch TSV-Coach Thomas Kasparetti: „Augsburg hat einen guten Trend, mit sieben Punkten aus den letzten drei Begegnungen. Damit haben sie sich aus der unteren Tabellenregion herausarbeiten können.“ In der Tat konnte das Team von Josef Steinberger in den letzten Wochen die Abstiegsränge verlassen und rangiert mittlerweile auf dem zwölften Tabellenrang – einen Platz vor den Rosenheimern. Grund für den Aufschwung der Schwaben sind sicherlich auch hin und wieder Verstärkungen aus dem Bundesligakader. Für Kasparetti und seine Jungs wird eine Spielvorbereitung gegen das Profi-Nachwuchsteam deshalb nicht gerade leichter. Wie der Gegner letztlich spielt, so der Coach der Innstädter, wisse man wohl erst am Spieltag. Erst dann seien Abstellung von oben meist endgültig beschlossen.

Viel wichtiger als der Gegner, wird für den TSV in erster Linie die eigene Spielweise und -philosophie sein. Gegen den SV Wacker Burghausen hab es vergangene Woche dank einer sensationellen Abwehrleistung und dem Torriecher von Georg Lenz einen 1:0-Erfolg. Das Abwehrzentrum ist auch in Kasparettis Spielvorbereitung von zentraler Bedeutung: „Was für eine Leistung Matze Heiß, Georg Lenz und Alin Goia in Burghausen abgeliefert haben, war schon sehr beeindruckend. Sie haben in letzter Konsequenz und mit absolutem Willen verteidigt und uns so die Null gehalten.“ Geht es nach dem TSV wäre die weiße Weste, also ein „Zu-Null“ auch gegen den FCA wieder wünschenswert. Wichtig wird dafür sicherlich die Kompaktheit in der Defensivarbeit sowie Effizienz im Umschaltspiel werden. Genau dies haben Kasparetti/Straßhofer deshalb auch in der Trainingsarbeit für diese Woche in den Fokus gerückt. Personell fehlen werden Kapitän Christoph Wallner, Robert Köhler und Alexis Fambo mit Verletzungen. mpo

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