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Letzter Erstliga-Trainer der Starbulls

Noch immer sportlich aktiv – Der frühere Rosenheimer Meisterspieler Paul Sommer wird 70

Paul Sommer war der letzte Erstliga-Trainer der bisherigen Rosenheimer Eishockey-Geschichte.
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Paul Sommer war der letzte Erstliga-Trainer der bisherigen Rosenheimer Eishockey-Geschichte.

Auch im Alter von 70 Jahren ist der ehemalige Rosenheimer Meister-Eishockeyspieler Paul Sommer noch sportlich aktiv. Beim Geburtstag-Feiern am Gardasee geht es daher auch auf den Golfplatz.

Rosenheim/Bad Tölz – „Ich wollte immer daheim sein“, liefert Paul Sommer die Begründung, weshalb sich seine aktive Eishockey-Karriere mit Ausnahme eines kurzen Abstechers in Braunlage ausschließlich in Bayern abspielte. Neben der Liebe zur Heimat gab es für den früheren Verteidiger aber noch einen zweiten entscheidenden Grund dafür: „Ich arbeitete als Fachlehrer für Sport und Werken und konnte daher nicht so einfach weg.“ So blieb der nur 1,70 Meter große Sommer in seiner bayerischen Heimat und spielte für Augsburg, Riessersee, Rosenheim, München und Bayreuth.

Seine persönlich größten Erfolge waren der Bundesliga-Aufstieg 1980 mit dem damaligen EHC 70 München sowie die deutsche Meisterschaft mit Rosenheim zwei Jahre später. „Wir hatten eine tolle Kameradschaft im Team, mit Karl Friesen einen überragenden Torhüter und Pavel Wohl einen Trainer, der der damaligen Zeit in Sachen Trainingssteuerung voraus war“, nennt Sommer die Gründe für den Rosenheimer Erfolg, gibt aber auch zu: „In den Play-offs hatten wir auch jede Menge Glück. Anders ist es auch nicht möglich, nach Platz fünf in der Vorrunde, noch Meister zu werden.“

Der ehemalige Rosenheimer Meisterspieler Paul Sommer wird heute 70.

Nach seiner aktiven Laufbahn arbeitete der Oberbayer auch als Trainer. Und in dieser Funktion war er auch außerhalb des Freistaats tätig. So zählten unter anderem Hannover, Heilbronn, Crimmitschau und Leipzig zu Sommers Trainerstationen. 2004 zog er allerdings einen Schlussstrich. „Da wollte ich einfach wieder heim und auch wieder mehr für meine Familie da sein“, erklärt Sommer.

Dem Eishockey treu geblieben ist er trotzdem. „Ich habe vor Corona immer wieder mal im Nachwuchs von Reichersbeuern als Trainer ausgeholfen und bin nach wie vor bei fast allen Spielen der Reichersbeurer Herrenmannschaft in der Landesliga“, erzählt der gebürtige Greilinger.

Aber auch abseits des Eises ist Sommer sportlich noch sehr aktiv. „Bis letztes Jahr bin ich noch regelmäßig Gleitschirm geflogen. Außerdem sind das Golfen und das Mountainbiken große Leidenschaften von mir“, berichtet der langjährige Bundesligaspieler. Die Leidenschaft für den Golfsport teilt er übrigens mit seinem Neffen, dem früheren DEL-Torhüter Hardi Wild.

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Zum Golfen geht es auch an seinem 70. Geburtstag heute, wie Sommer berichtet: „Groß Feiern geht in Anbetracht der Corona-Pandemie ohnehin nicht. Ich fahre mit meiner Familie eine Woche an den Gardasee. Da werden wir im kleinen, familiären Rahmen feiern und sicherlich die ein oder andere Golf spielen.“ Bei so viel sportlicher Aktivität erübrigt sich die Frage nach der Gesundheit im verhältnismäßig hohen Alter von selbst: „Es passt. Seitdem ich mir vor einigen Jahren ein neues Knie machen hab lassen, bin ich zufrieden. Damit habe ich im Nachhinein betrachtet eigentlich zu lange gewartet. Aber seither bin ich komplett beschwerdefrei“, schließt Paul Sommer ab.

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