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DIE ERSTE HALBZEIT WAR UNTERIRDISCH

1:2-Niederlage gegen Holzkirchen – Fußball-Landesligist Ampfing verpennt den Start

Stinksauer nach der ersten Halbzeit: Ampfings Heiko Baumgärtner.
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Stinksauer nach der ersten Halbzeit: Ampfings Heiko Baumgärtner.
  • VonMichael Buchholz
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Extrem schwache Vorstellung des TSV Ampfing gegen den TuS Holzkirchen. Vor allem in den ersten 45 Minuten brachten die Schweppermänner keinen Fuß auf den Boden.

Ampfing – Nach einer schwachen Leistung in der ersten Halbzeit musste der TSV Ampfing am dritten Spieltag der Fußball-Landesliga Südost eine 1:2-Niederlage einstecken – nach zwei Spielen steht die Mannschaft von Trainer Heiko Baumgärtner noch ohne Punktgewinn da und muss jetzt am Dienstag um 20 Uhr gegen den SB Chiemgau Traunstein dringend in die Erfolgsspur einbiegen.

Ampfing viel zu pomadig

„Die erste Halbzeit war unterirdisch“, nahm Technischer Leiter Günther Sabinsky kein Blatt vor den Mund und kritisierte: „Wir waren Holzkirchen gedanklich und läuferisch in allen Belangen unterlegen.“ Insgesamt agierten die Schweppermänner gegen gute Holzkirchner, die aber längst nicht das Maß der Dinge in der Landesliga Südost darstellen, viel zu pomadig.

Sabinsky: „Wir haben in der ersten Hälfte nicht einen Ball in die Spitze gebracht, nur gut, dass die Holzkirchner ihre Angriffe auch nicht richtig zu Ende spielen konnten.“ Das lag freilich auch daran, dass zumindest die Ampfinger Defensive ihre Arbeit ordentlich verrichtete.

Kopfballtor nach einem Eckball

Und so resultierte der erste Treffer der Partie auch aus einem Standard, nämlich als Franz Fischer die Kugel nach einer Ecke per Kopf in die Maschen wuchtete. „Das wäre schon zu verteidigen gewesen“, befand Sabinsky, der nach Wiederbeginn eine etwas engagiertere TSV-Truppe sah, der aber zunächst auch noch nicht allzu viel einfiel. Die von Baumgärtner zur Pause auf zwei Positionen umgebaute Mannschaft musste dann in der 59. Minute den nächsten Rückschlag verkraften: Der extrem quirlige und schnelle Christopher Korkor war in der 59. Minute durch und aller Voraussicht nach hätte Marinus Pohl seinen Schuss auch pariert, wäre er nicht von einer Ampfinger Hacke abgefälscht worden.

Ampfing jetzt deutlich bemühter

Ampfing jetzt deutlich bemühter und auch mal mit Zug zum Tor, allerdings nicht zwingend genug. Und so dauerte es bis zur 80. Minute, ehe der Anschlusstreffer fiel. Birol Karatepe, der nach seinen Knie-Problemen erstmals in die Startelf rückte, schlug einen weiten Diagonalpass auf Anel Salibasic, der die Kugel mit der Brust annahm, dann aber den Ball aus der Drehung nicht voll traf – Glück für den Kapitän, denn so trudelte das Leder zum 1:2 ins lange Eck.

Partie für 25 Minuten unterbrochen

Nur eine Minute später musste Schiedsrichter Tim Schuller die Partie wegen eines aufziehenden Gewitters für 25 Minuten unterbrechen, ehe Blitz und Regen nachließen. „Wir hatten natürlich gehofft, dass nicht mehr angepfiffen wird, aber wir haben das natürlich so akzeptiert“, so Sabinsky, der in den letzten Minuten der Partie nichts mehr Zwingendes auf beiden Seiten sah. Sabinsky: „Unterm Strich haben wir an diesem Tag nicht mehr verdient.“

TSV Ampfing: Pohl – Block, Bahadir, Karatepe, Miller – Steppan, Salibasic – Selimovic, Riemann (46. Grahovac), Cacic (62. Toma) – Divkovic (46. Buljubasic). Trainer: Baumgärtner.

Tore: 0:1 Fischer (27.), 0:2 Korkor (58.), 1:2 Salibasic (78.)

Schiedsrichter: Schuller (SV Freudenberg)

Zuschauer: 150.

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