Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Nächste Niederlage in Ingolstadt

Niederlage durch Slapstick-Tor: 1860 Rosenheim bestimmt das Spiel, schießt aber keine Tore

Enttäuschung bei den Sechziger-Spielern Sebastian Löser (44) und Lucas Gratt nach dem Tor des Tages durch Felix Keidel (vorne rechts).
+
Enttäuschung bei den Sechziger-Spielern Sebastian Löser (44) und Lucas Gratt nach dem Tor des Tages durch Felix Keidel (vorne rechts).

Auch eine engagierte Leistung reichte dem TSV 1860 Rosenheim in Ingolstadt nicht zu einem Punktgewinn. Letztlich entschied ein Slapstick-Tor die Partie.

Ingolstadt – Es sollte wieder nichts sein mit einem Sieg: Trotz einer engagierten Leistung in der zweiten Halbzeit hat sich der TSV 1860 Rosenheim in der Fußball-Bayernliga Süd auch gegen den FC Ingolstadt II mit 0:1 geschlagen geben müssen.

„Vergangene Woche war es genau andersherum, da haben wir gut gespielt und nur einen Punkt geholt. Heute war es keine gute Leistung und wir holen drei Punkte – so ist es mir lieber“, sagte FCI-Trainer Alexander Käs. Beim 1:1 gegen den FC Ismaning in der Vorwoche war zwar die Siegesserie gerissen, die Ungeschlagen-Serie hält aber weiter an – seit mittlerweile zehn Spielen haben die Schanzer nicht mehr verloren.

Harmlose Rosenheimer

Fast hätte es nicht mal dazu gereicht: In der Nachspielzeit segelte ein Freistoß von Rosenheims Andrew Barsalona in den Sechzehner, Tim Herm klärte genau vor die Füße von Tim Kießling und dessen abgefälschter Schuss rauschte nur knapp am rechten Pfosten vorbei (90.+2). Das war allerdings auch die einzig gefährliche Aktion, die die Gäste in der Schlussphase zustande brachten. Rosenheim war im zweiten Durchgang zwar spielbestimmend, aber offensiv letztlich harmlos.

Anfangs hatte es eigentlich keineswegs nach einer Zitterpartie ausgesehen: Der FCI startete hellwach und drückte Rosenheim in seine eigene Hälfte. Michael Sengers Schuss, der am kurzen Pfosten vorbeiging, war ein erstes Warnsignal (8.). Deutlich gefährlicher wurde es, als Felix Keidel nach einem schönen Schnittstellenpass von Justin Butler allein vor TSV-Keeper David Daroczi auftauchte, aber zu überhastet und unplatziert abschloss (26.). Die Gäste waren bis dahin nur zu einem Kopfball durch Kießling gekommen, den FCI-Torhüter Ludwig Zech aber parieren konnte (13.).

Slapstick-Tor entscheidet Partie

Das letztlich entscheidende Tor entstand dann nach einer kleinen Slapstick-Einlage: Senger zog von links in den Strafraum, legte in die Mitte auf Stürmer Egson Gashi, dessen Schuss wurde abgeblockt. Die Chance war eigentlich bereits dahin, Maximilian Kuchler wollte den Ball herausspielen, Senger hielt aber den Fuß rein und lenkte den Pass zum 1:0 ins Tor (27.).

Sechziger-Kapitän Christoph Wallner (links) im Zweikampf mit Ingolstadts Justin Butler.

So ungewöhnlich es klingen mag, aber das Tor tat den Schanzern überhaupt nicht gut. Von der Aggressivität und Zielstrebigkeit der Anfangsphase war nach der Führung nichts mehr zu sehen. FCI-Trainer Käs versuchte den Spannungsabfall mit der „gefühlten Sicherheit“ zu erklären.

Doch wenn Rosenheim Geschenke nicht annimmt, reicht es eben nicht zum Sieg. Zweimal spielte FCI-Torhüter Zech einen katastrophalen Pass direkt in die Füße der Gäste, doch beide Male ließen sie die Chance ungenutzt. So bleibt am Ende der FCI auf Tabellenplatz drei, während Rosenheim auf den letzten Platz abrutscht.

TSV 1860 Rosenheim: Daroczi, Kuchler (ab 67. Merdan), Kießling, Gratt, Marinkovic (ab 54. Summerer), Wallner, Barsalona, Polat (ab 57. Kasumovic), Salkic, Polotzek (ab 78. Cosentino), Löser (ab 46. Tanev).

Schiedsrichter: Ettenreich (VfL Zusamaltheim).

Zuschauer: 28.

Tor: 1:0 Michael Senger (27.).

re

Mehr zum Thema

Kommentare