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Immer tiefer im Abstiegsstrudel der Fußball-Bayernliga

Niederlage zum Pongratz-Debüt: Wasserburger Löwen verlieren bei Schlusslicht Hallbergmoos

Bedient: Wasserburgs Torhüter Dominic Zmugg.
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Bedient: Wasserburgs Torhüter Dominic Zmugg.
  • VonJohannes Hain
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Der erhoffte Aufschwung beim Fußball-Bayernligisten TSV Wasserburg ist nach dem Trainerwechsel ausgeblieben. Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Matthias Pongratz mussten sich die Innstädter beim Tabellenletzten Hallbergmoos geschlagen geben und rutschen immer tiefer in den Abstiegsstrudel.

Hallbergmoos – Mit einer ganz bitteren Niederlage im Gepäck mussten die Bayernliga-Fußballer des TSV 1880 Wasserburg am Freitagabend die Heimreise aus Hallbergmoos antreten. Beim Schlusslicht verloren die Innstädter unnötig mit 0:1 und stecken weiterhin im Tabellenkeller fest. Dabei waren die Löwen nach Amtsübernahme von Matthias Pongratz und einer guten Trainingswoche hoffnungsvoll zum Auswärtsspiel gefahren. Altbekannte Muster, die den Erfolg maximal behindern, konnten auch vom neuen Übungsleiter nach einer Woche noch nicht abgestellt werden.

Großer Kader zur Verfügung

Für diese vermaledeite Saison neu und daher überraschend hatte Pongratz bei seinem Debüt einen relativ großen Kader zur Verfügung. Markus Grübl und Sebastian Weber spielten dabei allerdings erstmals seit Monaten. Aufgrund des großen Einsatzes des Organisationsteams und einer gehörigen Portion Diplomatie lag am Spieltag noch die Spielgenehmigung für Neuzugang Romuald Lacazette aus Frankreich vor.

Dieser Transfer, der nur dank persönlicher Beziehungen zustande kam, belegt, dass die Löwen alles tun, um die Klasse zu halten. Der Verein arbeitet, der Verein kämpft. Nichtsdestotrotz ließ sich mit Lacazette auch nicht kompensieren, dass mit Michael Neumeier, Bruno Ferreira Goncalves und Daniel Kobl der halbe Sturm fehlte, weshalb am Ende vorne die Null stand.

Defensive Grundordnung ging meist auf

Der Plan unter Neu-Trainer Pongratz lautete, dass die Null steht. In dem Fall aber hinten. Wasserburg spielte daher aus einer defensiven Grundordnung, was grundsätzlich aufging. Außer in der 31. Minute. Hallbergmoos war über den rechten Flügel durchgebrochen und die flache Hereingabe vollendete Simon Werner obwohl – oder gerade weil – er den Ball nicht voll traf in den Winkel. Abgesehen von Weitschüssen war Hallbergmoos in der Offensive daraufhin nicht mehr existent.

„Wenn wir etwas Positives aus diesem Spiel ziehen können, dann ist es, dass wir hinten fast nichts zugelassen haben“, konstatierte Aushilfsstürmer Michael Denz nach dem Spiel. In der ersten Halbzeit waren die Löwen jedoch noch zu passiv, um Hallbergmoos unter Druck zu setzen.

Dukic trifft nur die Latte

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Wasserburg dominierte das Geschehen und hatte durch Marko Dukic die große Chance zum Ausgleich. Nach einem Chippass von Maxi Hain überlupfte Dukic den herausstürzenden Keeper Ferdinand Kozel, doch der Ball ging nur an die Latte (60.). Wenn es gefährlich wurde, hatte meist Dukic seinen linken Fuß im Spiel, doch fehlte entweder die Präzision (67.) oder die Härte (81.).

Symptomatisch für die Misere war die 87. Minute. Nach einer flachen Hereingabe von Michael Barthuber traf Albert Schaberl am langen Pfosten den Ball zwei Meter vor dem Tor nicht richtig, weshalb das Leder nicht in die Maschen ging, sondern in Zeitlupe in Kozels Arme trudelte. Bessere Chancen kommen in der Bayernliga nicht mehr. So blieb es beim ernüchternden 0:1.und die Löwen müssen nun weiter hart arbeiten, um den Anschluss ans rettende Ufer zu wahren.

  • TSV Wasserburg: Zmugg, Grübl (ab 62. Knauer), Heiß, Maxi Hain (ab 77. Barthuber), Kokocincki, Lacazette, Höhensteiger, Köhler, Weber (ab 69. Schaberl), Denz, Dukic.
  • Schiedsrichter: Riedel (FC Horgau).
  • Zuschauer: 250.
  • Tor: 1:0 Werner (31.).

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