Nicht im engsten Favoritenkreis

Der TSV Eiselfingfährt als Kreismeister Inn/Salzach zur „Oberbayerischen“ nach Manching. Butzhammer

Bad Endorf/Eiselfing – Für die einen ist die oberbayerische Hallenmeisterschaft im Futsal absolutes Neuland, die anderen sind Wiederholungstäter: Der TSV Eiselfing und der TSV Bad Endorf vertreten am Samstag den Kreis Inn/Salzach bei den Bezirks-Titelkämpfen in der Sporthalle im Lindenkreuz in Manching.

Beginn ist um 13 Uhr, die Halbfinals sind ab 16.30 Uhr angesetzt und das Endspiel soll um 17.45 Uhr über die Bühne gehen.

Vize-Kreismeister TSV Bad Endorf war bereits im Vorjahr mit am Start und hatte damals den Einzug ins Halbfinale geschafft. „Da wollen wir auch wieder hin“, so Abteilungsleiter Alexander Neiser, der als klare Zielsetzung ausgibt: „Das Maximale herausholen.“ Mit Tobias Müller und Andreas Garhammer fehlen dem Bezirksligisten zwei gute Hallenspieler aus Verletzungsgründen. In der Vorrundengruppe 1 trifft das Kurort-Ensemble auf den FC Neuhadern (Kreismeister München/ Kreisliga), den TSV Murnau (Vize-Kreismeister Zugspitze/Kreisliga) und Grün-Weiß Ingolstadt (Kreismeister Donau/Isar/Kreisliga). Die Ingolstädter gehen als Titelverteidiger ins Rennen und sind auch diesmal favorisiert. Der amtierende bayerische Meister wird wohl erneut mit dem früheren 1860-Rosenheim-Coach Tobias Strobl (jetzt Trainer beim Regionalligisten Schweinfurt 05) auflaufen.

Erstmals bei einer „Oberbayerischen“ ist der TSV Eiselfing, der sich zuletzt in Waging den Inn/Salzach-Titel sichern konnte. Der Kreisklassist ist das klassenniedrigste Team im gesamten Feld und nicht nur deshalb in der Außenseiterrolle. „Wir fahren deshalb auch ganz entspannt da hin“, sagt Florian Hanslmeier, der die Mannschaft in Waging betreut hatte. Sein Ziel: „Vielleicht für ein, zwei Überraschungen sorgen, die Atmosphäre bei so einer Meisterschaft mitnehmen und Spaß haben.“ Die Eiselfinger treffen in der Vorrundengruppe 2 auf den 1. FC Penzberg (Kreismeister Zugspitze/Bezirksliga), den FC Hellas Monachou (Vize-Kreismeister München/ Kreisliga) und den SV Kasing (Vize-Kreismeister Donau/ Isar/Kreisliga). Das Team aus Penzberg wird wohl schärfster Kontrahent des Titelverteidigers sein. „Wir wollen auf jeden Fall nicht mit null Punkten heimfahren“, so Hanslmeier. tn

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