Nicht blenden lassen

Yaping Dingfehlt am Sonntag, jedoch sind Kolbermoors Damen gut aufgestellt. Erlich

Kolbermoor – Kolbermoor Bundesliga-Tischtennis-Damen bestreiten am Sonntag ihre letzte Vorrundenbegegnung.

Dabei sind sie bei der TTK Anröchte zu Gast.

Auf den ersten Blick geht es nur um die Höhe des Sieges. Anröchte ist Vorletzter der Tabelle und hat gerade einmal zwei Pünktchen auf dem Konto. Hinzu kommt, dass das Kolbermoorer Quartett die letzten vier Duelle teilweise recht klar gewonnen hat. Nur im Vorrundenspiel der Saison 2017/18 musste man aus heimischer Sicht ein wenig mehr kämpfen und gewann nur mit 6:3. Ansonsten standen ein 6:0, 6:1 und 6:2 zu Buche. Kolbermoors Abteilungsleiter Michael Fuchs ist da aber schon ein wenig vorsichtiger: „Die können Tischtennis spielen. Und gegen Abwehr sind sie gar nicht schlecht.“

Mit dem kleinen weißen Ball umgehen können die Gastgeberinnen aus Nordrhein-Westfalen auf alle Fälle, keine Frage. Und gegen Abwehrspielerinnen wie beispielsweise Svetlana Ganina oder auch Yaping Ding, die beim letzten Duell dieses Jahres fehlt, sind sie sicherlich nicht schlecht. Ihnen fehlt aber Spitzenspielerin Qi Shi, die bislang in dieser Saison noch keine Begegnung absolviert hat.

Der Favoritenrolle will der Tabellendritte aber auch gerecht werden und wird die bevorstehende Aufgabe konzentriert angehen. Kolbermoors Damen haben in dieser letzten Vorrundenbegegnung noch zwei Ziele, die sie verfolgen: Einerseits möchte das Duo Zhang/Lang, das bislang zu den Top-Drei der Liga zählt, weiterhin seine weiße Weste behalten. Andererseits möchte man sich für die Rückrunde eine gute Ausgangsposition schaffen, was den Tabellenplatz anbelangt. Klassenprimus TTC Berlin eastside, der verlustpunktfrei in einer anderen Liga spielt, wird man nur noch schwer einholen können. Aber den TuS Bad Driburg, der nur zwei Punkte vor Kolbermoors Damen auf Platz zwei liegt, möchte man sich in der Rückrunde schon noch schnappen. eg

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