Neuzugang Samuel Soramies trifft – Starbulls verlieren in Regensburg trotzdem mit 1:2

Neuzugang Samuel Soramies (Bildmitte) erzielte in seinem eresten Spiel den einzigen Rosenheimer Treffer.
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Neuzugang Samuel Soramies (Bildmitte) erzielte in seinem eresten Spiel den einzigen Rosenheimer Treffer. Andreas Mickl

In ihrem ersten Spiel nach der zweiwöchigen Corona-Pause mussten sich die Starbulls Rosenheim am Freitagabend in einem sehr guten Oberligaspiel bei den Eisbären Regensburg knapp mit 1:2 geschlagen geben. Am Sonntag gatsiert der SC Riessersee in Rosenheim.

Regensburg – Die Starbulls Rosenheim kassiertten am Freitagabend in ihrem vierten Saisonspiel die erste Niederlage. Regensburg bleibt nach dem 2:1-Sieg hingegen auch sieben absolvierten Partien ohne Punktverlust an der Tabellenspitze der Oberliga Süd.

Starbulls ohne Baindl, Slezak und Heidenreich

Verzichten musste Starbulls-Coach John Sicinski in der Domstadt neben dem weiterhin verletzten Michael Baindl auch auf Benedikt Dietrich, Simon Heidenreich und Kevin Slezak. Dafür schickte Kooperationspartner Ingolstadt Verstärkung in Form von Garret Pruden sowie Samuel Soramies, die sich unter den Augen von ERC-Manager Larry Mitchell präsentieren durften. Zudem gab DNL-Angreifer Thomas März sein Oberligadebüt. Im Tor erhielt diesmal Andreas Mechel den Vorzug vor Jonas Stettmer.

Ein temporeiches Oberliga-Spiel

Vom ersten Bully weg entwickelte sich ein sehr temporeiches Oberligaspiel mit wenig Unterbrechungen, jedoch zunächst auch nicht vielen gefährlichen Aktionen vor den beiden Toren. Lediglich Rosenheims Tobias Draxinger hatte in der Anfangsphase eine gute Gelegenheit, scheiterte aber aus kurzer Distanz an Regensburgs Schlussmann Peter Holmgren. Nachdem die Starbulls auch kurz vor Drittelende ein Powerplay ungenutzt ließen – beziehungsweise dabei selbst eine Strafzeit zogen – endete der erste Spielabschnitt torlos.

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Starbulls machten sich Leben selbst schwer

Zu Beginn des Mitteldrittels erhöhten die Gastgeber nochmals die Schlagzahl und damit einhergehend nahm auch die Torgefahr zu. Nachdem Mechel gegen Tomas Schwamberger und Peter Flache noch parieren konnte, war der Rosenheimer Schlussmann in der 26. Spielminute chancenlos. Regensburgs Lukas Heger wurde schön freigespielt und traf zum 1:0. In den folgenden Spielminuten machten sich die Starbulls durch mehrere Strafzeiten das Leben selbst schwer. Die Oberpfälzer entfachten daraufhin immer mehr Druck auf das Tor der Grün-Weißen. Zwar gelang es den Rosenheimern auch dank weiterer starker Paraden von Mechel die Unterzahlsituationen schadlos zu überstehen, doch unmittelbar, nachdem man wieder komplett war, erzielte Xaver Tippmann den zweiten Regensburger Treffer. Fortan stabilisierte sich Sicinskis Team wieder und kam auch selbst noch zu Abschlüssen, ein erstes eigenes Tor wollte jedoch bis Drittelende nicht mehr gelingen.

Die ersten Minuten des Schlussabschnittes gehörten dann den Gästen von der Mangfall. Und nun mussten auch die Eisbären mehrfach mit einem Mann weniger auf dem Eis auskommen. Eine dieser Powerplay-Möglichkeiten nutzte der von Curtis Leinweber bediente Samuel Soramies in der 50. Spielminute zum zu diesem Zeitpunkt verdienten Anschlusstreffer. Spätestens als die Gastgeber dann etwas mehr als zwei Minuten vor dem Ende eine weitere Strafzeit kassierten und Sicinski Mechel zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahm, entwickelte sich die Schlussphase zu einer Regensburger Abwehrschlacht. Doch Holmgren ließ sich kein zweites Mal überwinden und sicherte seinem Team den knappen Sieg.

Die Stimmen zum Spiel

Starbulls-Coach John Sicinski nach dem Spiel: „Eine Punkteteilung wäre gerecht gewesen. Wir spielten in Unterzahl stark und die Jungs haben nach dem 0:2-Rückstand und nach der 14-tägigen Pause Charakter gegen einen Topgegner gezeigt. Wir können trotz der Niederlage zufrieden sein“.

Kaltenhauser wollte Sicinski nicht widersprechen

Sein Regensburger Trainerkollege Max Kaltenhauser wollte Sicinski nicht widersprechen: „Es stimmt, ein Unentschieden wäre auch gerecht gewesen. Es war ein gutes Spiel von zwei sehr guten Mannschaften. Rosenheim hat eine Topleistung gebracht. Wir waren gewarnt und mein Team hat alles für den Sieg getan.“

Spielstatistik: Eisbären Regensburg – Starbulls Rosenheim 2:1 (0:0, 2:0, 0:1)

Tore: 1:0 (26.) Heger (Schiller, Gajovsky), 2:0 (33.) Tippmann (Herrmann, Heger), 2:1 (50.) Soramies (Leinweber, Schütt – PP1).

Zuschauer: keine – Strafzeiten: Regensburg 14, Rosenheim 14. – Hauptschiedsrichter: Alexander Singer

Regensburg jubelt und Rosenheims mit Neuzugang Garett Pruden (links) verlor bei den Eisbären mit 1:2.

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