Neustart in der IDM Superbike

Jonas Folger greift in derRennszene wieder an. Folger

Mühldorf. – Nach einiger Ungewissheit, wie es mit seiner Karriere weitergehen soll, konnte Jonas Folger die Saison 2020 nun mit einem erfolgversprechenden Paket absichern.

Der 26-jährige Rennfahrer aus Oberbayern hat einen Vertrag mit dem langjährigen IDM-Super bike-Team MGM Racing von Micheal Galinski unterschrieben. Dieses Abkommen beinhaltet auch zwei bis vier Wildcard-Starts bei Superbike-WM-Läufen, die das Sprungbrett für einen permanenten Wechsel in diese Serie sein sollen.

Folger bekommt bei MGM Racing, wo man übrigens mit der Berliner Reiseagentur Bonovo action einen neuen Titelsponsor gewinnen konnte, vertrautes Material von Yamaha zur Verfügung gestellt. Ein Yamaha-Superbike YZF R1 ist seit Jahren sein Trainingsmotorrad.

Die IDM Superbike beginnt Anfang Mai mit dem ersten von insgesamt neun Events als attraktives Rahmenprogramm bei den Sachsenring Classics.

„Die letzten Monate und Wochen waren hinsichtlich meiner weiteren Karriere sehr turbulent. Die Absage von Yamaha für den Job als MotoGP-Testfahrer war nicht leicht zu überwinden. Aber ich musste nach vorne schauen und habe mit vielen Leuten über eine mögliche Zusammenarbeit für nächstes Jahr geredet. Nach ausgiebiger Überlegung habe ich den Entschluss gefasst, in der IDM Superbike mein Renn-Comeback zu starten. Letztendlich hat mich Michael Galinski mit einem sehr aussichtsreichen Paket überzeugt.

Mein Ziel ist es natürlich die Meisterschaft zu gewinnen und mit diversen Wildcard-Einsätzen in der World Superbike einen permanenten Start dort für das übernächste Jahr vorzubereiten. Ich denke, dass dies ein guter Neuanfang für mich ist und gleichzeitig ein interessanter Tapetenwechsel. Ich möchte zunächst wieder Vertrauen gewinnen, erneut gute Erfahrungen sammeln und einen neuen Weg einschlagen, der langfristig in die Superbike-Weltmeisterschaft führen soll.

Die Yamaha R1 kenne ich bereits, auch wenn die Rennversion, die in der IDM Superbike eingesetzt wird, etwas anders sein wird als die Maschine, die ich bisher gefahren bin. Jedenfalls kann ich wieder eine 1000er fahren“, erklärte Jonas Folger.

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