Neues Führungsduo bei Wasserburgs Basketballern: Jugendarbeit hat „oberste Priorität“

Paula Zaschka und Peter Maier führen nun die Wasserburger Basketball-Abteilung an.
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Paula Zaschka und Peter Maier führen nun die Wasserburger Basketball-Abteilung an.

Wasserburg – Erst kürzlich ist die Abteilungsleitung im Wasserburger Basketball von Hans Friedl an Paula Zaschka übergegangen. Peter Maier löst zudem Verena Wernthaler als Stellvertreter ab. Im Interview spricht das Führungsduo über seinen Werdegang, die Zielsetzung und die Schwierigkeiten wegen Corona.

Seit wann sind Sie denn schon beim TSV tätig?

Paula Zaschka:Fan bin ich schon seit 2002, also fast schon 20 Jahre, 2008 bin ich dem Fanclub beigetreten und seit drei Jahren bin ich Finanzverwalterin der Basketball-Damen.

Peter Maier:Bei mir sind es „nur“ 15 Jahre, die ich dabei bin. Von 2005 bis 2015 war ich am Verkaufsstand tätig, die zwei Jahre darauf war ich ein „Mann für alle Fälle“, bis ich 2017 den Part der Sponsorenbetreuung übernommen habe.

Wie kam es dann dazu, dass Sie jetzt diese Ämter übernommen haben?

Zaschka:Wir wollten, dass es Basketball in Wasserburg weiterhin gibt und haben ja auch schon einiges an Erfahrung gesammelt. Zudem wollen wir das, was in den vergangenen Jahren angefangen wurde, aufzubauen, weiterverfolgen und werden die Ämter so für zwei Jahre übernehmen.

Wie ist Ihr Konzept?

Zaschka:Oberste Priorität hat für uns die Jugendarbeit. Wir wollen wieder Eigengewächse hervorbringen, die den Sprung in das Basketball-Oberhaus schaffen, sodass in unserer Bundesliga-Mannschaft – wie schon die letzten zwei Jahre – wieder vermehrt auf deutsche Spielerinnen, eben auch aus der eigenen Jugend, gesetzt wird. Aber auch wieder vermehrt Trainer und Schiedsrichter ausbilden.

Maier:Da kann ich mich Paula nur anschließen. Wir wollen aber auch innerhalb des Vereins zusammenarbeiten und unsere Zuschauer und Sponsoren mehr in den Spieltag einbinden.

Corona erschwert diese Vorhaben nun aber.

Zaschka:Natürlich merken wir die Auswirkungen, aber an solchen Herausforderungen kann man nur wachsen. Wir versuchen, alles so gut wie möglich zu planen und organisieren, damit es dann im Oktober in der 1. Liga wieder losgehen kann.

Maier:Einfacher hat es das Virus nicht gemacht, aber wie Paula schon gesagt hat: Daran können wir nur wachsen. Interview: Scholzgart

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