Neuer Anlauf mit John Sicinski

John Sicinskiist seit Sommer Trainer der Starbulls. Ziegler

Rosenheim – Es war ein turbulentes Jahr für die Starbulls Rosenheim, die Anfang 2019 bekanntgaben, dass der Vertrag mit Trainer Manuel Kofler um zwei Jahre verlängert wurde – mitten in der Krise des Eishockey-Oberligisten, die in eine zweistellige Niederlage und heftige Fan-Protesten gipfelte.

Am Ende des Jahres ist Kofler mittlerweile Co-Trainer beim DEL-Verein Nürnberg Ice Tigers, die Starbulls werden vom Deutsch-Kanadier John Sicinski angeleitet – und spielen nach dem neuerlichen Viertelfinal-Aus gegen die Hannover Scorpions weiterhin in der dritthöchsten Klasse.

Der Großteil der Rosenheimer Mannschaft ist nach dem eher enttäuschenden Abschneiden geblieben, gewechselt wurde aber auf den Kontingentstellen. Für Chase Witala kam Josh Mitchell, der im November für einen großen Schreck sorgte, als er im Training umkippte und von Betreuern und Mitspielern im Kabinengang erstversorgt werden musste. Und statt des Tschechen Vitezslav Bilek, der zwischendurch auf die Tribüne verbannt wurde, stürmt nun der Litauer Tadas Kumeliauskas. Aktuell spielen die Starbulls wieder um eine vordere Platzierung – und darum, dass nicht die neue LED-Wand der Top-Star im Rosenheimer Eisstadion ist.

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