Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Der neue Starbulls-Coach John Sicinski: „Das Stadion soll zu einer Festung werden“

Der neue Starbulls-Coach John Sicinski

John Sicinski ist der neue Trainer der Starbulls Rosenheim und bei seiner Vorstellung beantwortete er der OVB-Sportredaktion ein paar Fragen.Er sprach über den Nachwuchs, über die Fans und über seine Spielphilosophie.

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim und John Sicinski – warum passt das zusammen?

Weil wir die gleichen Ziele haben. Wir wollen über kurz oder lang wieder in die 2. Liga aufsteigen. Ich habe letztes Jahr mit meinem alten Verein Deggendorf kurze Zeit Zweitligaluft geschnuppert und da wollen ich und die Starbulls wieder hin. Ohne gleich zu sagen, dass das unser kurzfristiges Ziel ist.

Was braucht es, um aufzusteigen?

Man braucht in erster Linie eine Einheit, die Spieler müssen füreinander durch die Wand gehen, spielerisch stark sein und man braucht selbstverständlich auch Glück. Das gehört dazu. Man kann einen Aufstieg nicht planen, denn es gibt auch noch zehn oder 15 andere Mannschaften, die das gleiche Ziel haben. Wir wollen auf alle Fälle Schritt für Schritt in diese Richtung gehen und was dann passiert werden wir sehen.

Ihr Name wird schon länger in Rosenheim gehandelt – allerdings auf der Managerposition. Ist Ihnen der Trainerjob lieber?

Ich freue mich, das es der Trainerjob geworden ist. Das ist das, was ich die letzten fünf Jahre gemacht habe. Die Position als sportlicher Leiter wäre für mich ganz neu gewesen, aber vor zwei Wochen haben wir ja nicht gewusst, dass der Trainerposten frei wird. Deshalb freue ich mich umso mehr und es wird passen.

Sie haben als Trainer und Spieler mit Deggendorf gegen Rosenheim gespielt? Welche Erinnerungen haben Sie an diese Begegnungen?

Vor allem an die Stimmung hier in Rosenheim. Die ist immer top. Die Fans stehen voll hinter der Mannschaft und du weißt, dass du gegen ein Traditionsverein spielst. Aber es ist natürlich auch schwer, weil jede Mannschaft gegen Rosenheim gewinnen will. Wir wollen das Rosenheimer Stadion zu einer Festung machen.

Sie waren in ihrer aktiven Zeit ein erfolgreicher Stürmer. Lassen Sie eher offensiv spielen ?

Wir haben natürlich Offensivqualitäten in unserer Mannschaft. Ich bin ein Fan von Scheibenbesitz, denn ich will nicht die Scheibe weghauen und dann hinterherrennen. Aberwie wir spielen wird sich entwickeln, wenn ich die Mannschaft besser kenne.

Rosenheim will in Zukunft auf den eigenen Nachwuchs bauen. Warum sind Sie dafür der richtige Trainer?

Ich habe eigentlich von Beginn meiner Trainerkarriere mit jungen Spielern beziehungsweise mit dem Nachwuchs gearbeitet und und immer versucht junge Spieler einzubauen. Natürlich erst im Training, aber wenn sie sich da ihre Eiszeit verdient haben, dann haben sie auch gespielt. In Rosenheim spielen die Nachwuchsteams höherklassig und da haben die Spieler schon eine bessere Qualität. Ich freue mich darauf Spieler weiterzuentwickeln und ihnen zu helfen, den den nächsten Schritt zu machen.

In Peiting haben Sie 2013/2014 auch mit Michael Fröhlich und Michael Baindl zusammengespielt. Das sind nächste Saison ihre Spieler. Eine besondere Situation, oder?

Das war vor fünf Jahren und ich habe in dieser Saison nur 15 Spiele absolviert, weil ich dann verletzt war. Und am Ende bin ich Trainer geworden auch für circa 15 Spiele. Die Beiden haben mich also am Anfang meiner Trainerkarriere erlebt. Ich habe mich natürlich auch weiterentwickelt in den letzten fünf Jahren und auch Erfolg gehabt. Fröhlich und Baindl sind natürlich auch die erfahrener geworden und ich werde mich auf sie verlassen können.

In der gemeinsamen Saison waren Baindl und Fröhlich die Topscorer in Peiting.

Ja das stimmt, aber nur, weil ich so lange verletzt war (lacht).

Wie würden Sie ihre Spielphilosophie beschreiben? Auf was legen Sie als Trainer großen Wert?

Wenn es um die Spielphilosophie geht, muss ich erst mal die Mannschaft kennenlernen, wobei mir eine Handvoll Spieler schon als Mitspieler oder Gegenspieler bekannt sind. Ich werde meine Mannschaft immer top vorbereitet ins Spiel schicken – egal wie der Gegner heißt. Jeder wird seinen Job innerhalb der Mannschaft haben und genau wissen, was er zu tun hat. Ich lege ganz großen Wert auf Kleinigkeiten. Zum Beispiel, dass die Spieler keine schlechten Angewohnheiten haben und wenn wir unseren Gameplan haben, erwarte ich, dass jeder seine Rolle zu 100 Prozent erfüllt.

Der Kader steht größtenteils. Gibt es noch irgendwelche Wünsche von ihrer Seite gerade was den zweiten Kontingentspieler betrifft?

Ich habe mir natürlich schon Gedanken gemacht, aber das werden wir erst intern besprechen und schauen dann in welche Richtung wir gehen. Dann werden wir die letzten Puzzle-Stücke zusammenfügen.

Interview H.-J. Ziegler /Th. Neumeier

Kommentare