Tischtennis-Final-Four beim TTV Rosenheim am Sonntag ab 11 Uhr

Neue Sieger gesucht

Markus Weingartner sorgte dafür, dass der TuS Bad Aibling das Final-Four erreichte. Foto Erlich
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Markus Weingartner sorgte dafür, dass der TuS Bad Aibling das Final-Four erreichte. Foto Erlich

Genau 88 Mannschaften (61 Herren, 27 Buben) haben zu Beginn dieser Tischtennis-Saison versucht, sich im Bezirkspokal auf Kreisebene für das Final-Four, das am Sonntag ab 11 Uhr beim TTV Rosenheim ausgetragen wird, zu qualifizieren. Insgesamt acht Teams ist es letztendlich gelungen.

Bei den Herren wird diese Art der Qualifikation für die oberbayerische Endrunde - sie findet am 1. März beim TSV Chieming statt - schon seit einigen Jahren erfolgreich praktiziert. Sie hat sich inzwischen zu einem echten Renner mit hochklassigen Spielen und gutem Zuschauerzuspruch entwickelt. Nun werden also am Sonntag vier Mannschaften bei den Herren versuchen, den Titel auf Kreisebene zu holen. Es gibt auf alle Fälle einen neuen Titelträger, da der letztjährige Sieger SV Nußdorf bereits ausgeschieden ist.

Aufgrund der sehr guten Erfahrungen der letzten Jahre im Erwachsenenbereich wird auch in der Jugend der Titelträger über das Final-Four ermittelt. Bei den Buben wird dies ebenfalls am Sonntag ab 11 Uhr beim TTV Rosenheim der Fall sein. Die oberbayerische Endrunde, für die der Kreissieger qualifiziert ist, findet dann am 1. März beim TTC Birkland statt. Bei den Buben wird ebenfalls ein neuer Titelträger ermittelt. Die Teilnehmer in den beiden auszuspielenden Klassen im Überblick:

Herren

TTV Rosenheim: Der Lokalmatador ist auf den ersten Blick der große Favorit dieses Turniers und möchte zudem versuchen, heuer das Double aus Meisterschaft und Pokal zu holen. Der auffälligste Spieler kommt mit Merlin Meyer aus dem Jugendbereich und ist im Pokal noch ungeschlagen.

TuS Bad Aibling 4: Die Kurstädter gewannen zuletzt den Pokal in den Jahren 2003 bis 2005 dreimal in Folge. Die Mannschaft ist im Verhältnis zur Konkurrenz jung. Dass der TuS Bad Aibling heuer das Final-Four erreichte, hat er Markus Weingartner zu verdanken, der im letzten Spiel den entscheidenden Punkt machte.

SV Pang: Man muss in den Annalen der heimischen Tischtennisszene weit, nämlich bis in die Saison 1994/1995 zurückblättern, um einen Titelgewinn des SV Pang zu finden. Im vergangenen Jahr stand man wieder einmal im Finale, unterlag da aber dem SB DJK Rosenheim.

TSV Babensham: Für die Mannschaft um Martin Hartl, der mit 8:0 Siegen bislang ungeschlagen ist, wäre ein Sieg am Sonntag eine Premiere. Zuletzt überraschte man durch den klaren 5:1-Erfolg über den TV Feldkirchen und sorgte dafür, dass man ein echter Titelanwärter ist.

Buben

TTV Rosenheim 2: In der Saison 2010/2011 stand das Rosenheimer Team im Endspiel und gewann mit 5:4 gegen den TuS Prien. Danach gelang in den folgenden drei Jahren zweimal der Sprung in das Finale, allerdings unterlag man hier jeweils. Das Team um Johannes Deckert gewann bislang alle Spiele mit 5:0.

TSV Babensham: Mit deutlichen Ergebnissen - unter anderem zweimal die beiden Mannschaften der DJK SV Griesstätt - hat man auf sich aufmerksam gemacht und möchte erstmals den Pokal holen. Herausragend sind in dieser Mannschaft Florian Liegl (6:0 Siege) und Daniel Bis (5:0).

TSV Soyen: Das Team um Michael Schex - er war im Verlaufe des Pokals mit 7:1 Siegen bester Soyener Spieler - gewann in den vergangenen fünf Jahren zweimal den Titel. Wie weit man heuer kommt, muss man abwarten. Die bislang erzielten Ergebnisse fielen eher knapp aus.

WSV Vagen: Auch wenn man in der ersten Pokalrunde ein Freilos hatte, so dürfte man als Außenseiter in das Final-Four gehen. Zuletzt musste man beim 5:3-Erfolg bei der FT Rosenheim ganz schön schwitzen, ehe der knappe Sieg unter Dach und Fach war. Bislang bester Spieler ist Benedict Klarl mit 5:0 Siegen.

Der Spielplan

Die Halbfinalspiele beginnen um 11 Uhr, wobei die Paarungen um 10.30 Uhr im Beisein aller Teams ausgelost werden. Die Finalspiele finden nach einer Pause nach dem Halbfinale statt. Die jeweiligen Sieger qualifizieren sich für die oberbayerische Endrunde. eg

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