Neue Hygienebeauftragte: Sicherheit dank Antje Jasch

Antje Jasch ist die Hygienebeauftragte im deutschen Eisschnelllauf.
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Antje Jasch ist die Hygienebeauftragte im deutschen Eisschnelllauf.

Das Virus Covid19 hat auch dem Leistungssport deutliche Veränderungen gebracht. Sport ist nur noch unter Beachtung der Hygienemaßnahmen möglich, die meisten Sportarten haben eigene Konzepte dazu entwickelt. Auf die Pandemie hat auch die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) reagiert und Antje Jasch vom DEC Inzell zur Hygienebeauftragten ernannt.

Inzell– „Ich möchte allen Beteiligten ermöglichen, ihr Training und die Wettkämpfe unter den vorliegenden Einschränkungen bestmöglich zu gewährleisten“, so die 55-jährige Diplomsportlehrerin aus Bad Endorf, die in Inzell auch als Nachwuchstrainerin tätig ist.

„Im Vordergrund steht die Sicherheit der Sportler“

Der kommissarische Präsident der DESG, Matthias Große hatte die ehemalige deutsche Juniorenmeisterin für die Aufgabe vorgeschlagen. Er spricht ihr eine hohe Akzeptanz zu, an der Seite ihres Mannes, Teammanager Helge Jasch habe sie über Jahre ihr organisatorisches Talent auf unterschiedlichsten Ebenen unter Beweis gestellt, so Große. „Im Vordergrund steht immer die Sicherheit der Sportler“, sagt Jasch. Sie will sich eng mit den Veranstaltern von Wettkämpfen absprechen und für ein schlüssiges Hygienekonzept sorgen. Dass Hygienemaßnahmen im Eisschnelllaufen passen, hat Inzell zuletzt mit dem Sommereis im Juli bewiesen. Dank der Maßnahmen gilt die Inzeller Max-Aicher-Arena als vorbildlich, wie ein Konzept gegen die Corona-Pandemie funktionieren kann.

Interessiert beobachtet sie die Entwicklung in Heerenveen in den Niederlande. Dort könnten möglicherweise die vier abgesagten Weltcups in diesem Jahr ausgetragen werden. shu

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