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Starbulls Rosenheim heute, 19.30 Uhr, gegen den SC Riessersee - Am Sonntag Auswärtsspiel in Dresden

Nächstes Derby vor vollem Haus wartet

So bejubelt man Derby-Tore: Greg Squires, Matt Caruana und Michael Fröhlich (von links) freuen sich in Landshut mit dem Torschützen Dominic Auger.
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So bejubelt man Derby-Tore: Greg Squires, Matt Caruana und Michael Fröhlich (von links) freuen sich in Landshut mit dem Torschützen Dominic Auger.

Rosenheim - Kaum haben die Starbull in Landshut das erste Derby für sich entschieden, steht auch schon das nächste an. Am Freitag ist der SC Riessersee zu Gast.

Was war das für ein Eishockey-Erlebnis am 2. Weihnachtsfeiertag: Die Starbulls Rosenheim bestreiten das Traditions-Derby in Landshut, bescheren den Niederbayern durch den Sonderzug der Starbulls-Fans ein volles Haus und nehmen dafür als Dank in einem begeisternden Spiel mit kuriosem Verlauf (erst 2:0, dann 2:3 und am Ende 6:3) verdient die drei Punkte mit.

Das Geschehen dort, das Rosenheims Trainer Franz Steer kurzerhand als "schöne runde Sache" bezeichnete, wird Spielern und Fans sicherlich im Gedächtnis haften bleiben. Lange Zeit, um in Gedanken zu schwelgen, bleibt den Starbulls aber nicht, denn am heutigen Freitag steht bereits das nächste Spiel an - und auch dieses könnte wieder ein ganz besonderer Moment werden: Wieder gibt es ein Derby und wieder erwartet man ein proppenvolles Stadion. Die Starbulls empfangen um 19.30 Uhr den SC Riessersee und haben - wie immer rund um die Weihnachtszeit - die Aktion "Volle Hütte" ausgerufen. Das Kathrein-Stadion soll voll werden, die Stimmung ebenso prächtig wie in Landshut. "Bessere Voraussetzungen für so ein Spiel gibt es nach unserem Derby-Sieg nicht", sagt Steer vollkommen zurecht.

Wie gut die Voraussetzungen für einen weiteren Erfolg in einem bayerischen Lokalkampf sind, wollte Steer dann nicht benennen. Klar ist, dass der Coach aus dem Heimspiel und dem sonntäglichen Auswärtsauftritt bei den Dresdner Eislöwen natürlich gerne des Punktemaximum einsacken würde. Doch: "Dresden ist ganz schwer zu spielen, dort waren es fast immer sehr enge Spiele." Und Riessersee war zuletzt erfolgreich, gewann am Mittwoch zuhause relativ souverän gegen Crimmitschau mit 5:2. Was aber Steer noch mehr Respekt abnötigt, war der Auswärtserfolg der Werdenfelser am Tag vor Heiligabend in Bremerhaven. "Das heißt was, denn dort haben noch nicht viele Mannschaften gepunktet", sagt der Rosenheimer Trainer. Zuletzt siegten die Garmischer sogar ohne NHL-Star Erik Condra, der über Weihnachten wieder in die USA gereist war. Dafür weist die Defensive deutlich mehr Stabilität auf als zu Beginn der Saison - Jared Ross und der Ex-Rosenheimer Peter Kathan kommen nach Verletzungen richtig gut in Form.

Apropos Verletzungen: Trainer Franz Steer kann noch immer nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen: Marcus Marsall ist erst im neuen Jahr wieder im Einsatz, bei Norman Hauner wird es Mitte Januar, ehe er wieder eingreifen kann. Dominik Daxlberger ist hingegen wieder voll im Training und beschwerdefrei - gut möglich, dass er im Heim-Derby sein Comeback feiert. Wenn Daxlberger mit von der Partie ist, dann kann Steer wohl vier Sturmreihen aufbieten - vorausgesetzt, die in Landshut erlittenen Blessuren von Robin Hanselko (Ellbogen) und Fabian Zick (Bluterguss) erweisen sich als nicht so schlimm. Nicht gesichert ist der Einsatz von Kapitän Stephan Gottwald, der aufgrund einer Grippe schon für das Spiel in Niederbayern passen musste. Groß ist die Chance, dass Beppi Mayer heute zwischen den Holmen steht. Er musste in Landshut nach dem Ausraster von Pasi Häkkinen ran und erlangte von Minute zu Minute immer mehr Sicherheit. "Ich weiß nicht, was den Pasi da geritten hat", meinte Steer ob des Aussetzers seines finnischen Goalies. Was Steer aber weiß, ist, dass er sich auf seine Defensive verlassen kann. "Super, wie sich ein Niko Senger in die Schüsse geworfen hat, oder wie ein Max Renner derzeit spielt", lobt Steer - genau so muss man ein Derby bestreiten; die Starbulls sind für heute bestens geeicht.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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