Nächster Wacker-Abgang: Lukas Aigner geht nach Chemnitz

Lukas Aigner trug zeitweise auch die Kapitänsbinde beim SV Wacker.
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Lukas Aigner trug zeitweise auch die Kapitänsbinde beim SV Wacker.

Allmählich wird es dünn im zentralen Mittelfeld beim SV Wacker Burghausen: Jetzt hat auch noch Ex-Löwe Lukas Aigner den Regionalligisten nach zwei Jahren verlassen, zudem steht Alexander Riemann, der mit einem Profiangebot liebäugelt, auf der Kippe. Aigner ist bereits der zehnte Abgang in der Corona-Pause.

Burghausen – Defensiv-Allrounder Aigner, der in seiner Jugend beim SV Bruckmühl und beim TSV 1860 Rosenheim gespielt hat, wechselt mit sofortiger Wirkung zum Chemnitzer FC, der nach dem Drittliga-Abstieg den direkten Wiederaufstieg in Angriff nehmen möchte. In Sachsen wurde ja die Regionalliga-Saison abgebrochen, sodass die Regionalliga Nordost mit 20 Vereinen und 38 Spieltagen in die Saison 2020/21 startet, wobei der Tabellenerste ein direktes Aufstiegsrecht besitzt.

Schnell zum Führungsspieler entwickelt

„Aiges“ kam zur Saison 2018/19 vom TSV 1860 München nach Burghausen, entwickelte sich schnell zum Führungsspieler und erzielte in 45 Regionalligaspielen drei Treffer. „Wir bedanken uns bei Lukas Aigner, der auf und neben dem Platz immer vorangegangen ist. Er tut mit seinem Ehrgeiz und seiner Kämpfernatur jeder Mannschaft gut. Leider konnten wir uns nicht auf eine Verlängerung mit Lukas einigen“, so der Sportliche Leiter Karl-Heinz Fenk, der sich bei Riemann noch eine „kleine Chance“ auf den Verbleib ausrechnet. mb

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