Nächster Starbulls-Gegner ist nur 10. - Trainer warnt trotzdem vor gefährlichen Eisbären

Die Topreihe der Starbulls mit einem „Neuzugang“: Michael Baindl (rechts) und Alexander Höller werden nach der Verletzung von Kevin Slezak von Fabian Zick (links) unterstützt. Ziegler

Zwei Spitzenspiele am letzten Wochenende, zwei starke Gegner am Freitag und Sonntag – die Eishockeyspieler der Starbulls Rosenheim können sich nicht zurücklehnen. Vor allem bei der Ausgeglichenheit der Liga nicht, denn da ist der Tabellenvorletzte fast so gefährlich wie der Zweitplatzierte

Rosenheim – Das trifft definitiv auf die Eisbären Regensburg zu, die zumindest tabellenmäßig die Enttäuschung der Saison sind. Nur 18 Punkte haben die Regensburger, am Freitag, 19.30 Uhr, im Rosenheimer Rofa-Stadion zu Gast, auf ihrem Konto – für die hohen Ansprüche der Oberpfälzer viel zu wenig.

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Regensburg mit den zweitmeisten Toren

Welches Potenzial die Eisbären eigentlich haben, zeigt ein Blick auf verschiedene Statistiken: Regenburg hat nach Spitzenreiter Deggendorf die zweimeisten Tore (67 Tore) erzielt , Regensburg hat mit Richard Divis, Nikola Gajovsky und Peter Flache drei Stürmer unter den Top 5 der Oberliga-Topscorer, Regensburg liegt in der Überzahlstatistik mit einer Erfolgsquote von 25,4 Prozent auf Platz fünf (Rosenheim 27,7 Prozent) und Regensburg liegt bei den abgegebenen Torschüssen, die letztendlich auch zu Toren führten, auf Platz drei. Die Eisbären brauchen also nicht viele Versuche um zu treffen.

Starbulls wieder mit Daniel Bucheli

Erster dieser Kategorie ist übrigens Peiting, Rosenheim liegt nur auf Rang zehn. In diese Statistik hat Starbulls-Coach John Sicinski allerdings nicht viel Vertrauen, denn „einige Teams haben da eine ganz besondere Zählweise, die nicht der Realität entspricht“.

Sicinski stimmt aber zu 100 Prozent zu, dass Regensburg ein brandgefährlicher Gegner sein kann, der in dieser Liga jedes Team besiegen kann. „Schon das Spiel in Regensburg war eine enge Kiste, und wenn wir die gleichen Fehler wie gegen Deggendorf machen, werden uns Regensburg und auch Peiting dafür bestrafen“, weiß Sicinski.

Michael Fröhlich ist wieder im Training

Der Kanadier hinter der Rosenheimer Bande ist sich allerdings sehr sicher, „dass meine Mannschaft weiß wie stark Regensburg sein kann. Wir werden sie nicht unterschätzen“. Zurückgreifen kann Sicinski wieder auf Stürmer Daniel Bucheli und auch Michael Fröhlich war wieder voll Trainingsbetrieb integriert. „Erstaunlich fit nach so einer langen Pause“, erklärte Sicinski, der aber eher dazu tendiert Fröhlich noch nicht einzusetzen. „Ich werde nach dem Abendtraining noch einmal mit ihm sprechen und dann treffen wir eine Entscheidung“, sagte Sicinski am Donnerstag.

Der Rosenheimer Coach wird im Gegensatz zur Partie gegen Deggendorf auf alle Fälle mit vier Reihen spielen. „Es tut mir leid, dass Sebastian Stanik und Simon Heidenreich letzten Sonntag keine Eiszeit bekommen haben. Das lag daran, dass Deggendorf leider nur mit drei Reihen gespielt hat und wir eine feste Reihe für den Deggendorfer Torsturm eingeplant hatten. Da wäre mit vier Reihen alles durcheinandergeraten.“

Im Tor steht gegen Regensburg Luca Endres, weil er beim Sieg in ersten Spiel gegen die Oberpfälzer eine Topleistung geboten hatte. Am Sonntag in Peiting (Spielbeginn 17 Uhr) könnte dann wieder Lukas Steinhauer im Kasten stehen. bz

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