Das nächste Heimspiel

Rosenheim – Das zweite Heimspiel in Folge bestreiten die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim an diesem Wochenende, dieses Mal allerdings zu ungewohnter Zeit: Am Sonntag ist um 16 Uhr der Tabellenvierte, TTL Bamberg, in der Gabor-Halle zu Gast.

Die Freude war zunächst natürlich groß im Lager des SBR nach dem dramatischen Derby-Sieg vergangenen Samstag – und Coach Alen Mulalich wollte nach der hervorragenden kämpferischen Leistung seines Teams auch nicht groß auf die Euphoriebremse drücken. Ein bisschen auf den Boden der Tatsachen musste er seine Mannschaft diese Woche dann aber schon zurückholen, wartet am Sonntag mit Bamberg doch ein ganz anderes Kaliber auf die Spartans. „Aibling hat uns bei unserem Erfolg klar unsere Schwächen aufgezeigt: Viel zu oft konnten sich die Kurstädter den Offensivrebound sichern, außerdem sind wir immer noch anfällig in der Defense, wenn der Gegenspieler aus dem Dribbling kommt“, so der Coach, der trotz allem natürlich stolz ist auf die Einstellung seines Teams, das als derzeitiger Achter punktgleich mit dem Fünften FC Bayern 3 ist.

Noch einen Rang höher sind die Bamberger platziert, die in der letzten Saison heißer Konkurrent der Spartans im Abstiegskampf waren. Heuer sind die Oberfranken allerdings deutlich besser in die Saison gestartet und haben sich im oberen Drittel der Tabelle festgesetzt. Ein wesentlicher Faktor dafür ist wohl die mannschaftliche Geschlossenheit der morgigen Gäste, mit Walde, Lachmann, Krause, Eichelsdörfer und Ferguson punkten bei den Bambergern gleich fünf Akteure im Schnitt zweistellig. Der Star ist also eindeutig die Mannschaft, was sich allerdings bei den Rosenheimern nicht viel anders darstellt: Das Team präsentiert sich heuer in puncto Korbausbeute ebenfalls viel ausgeglichener, mit den März-Brüdern, Kiknadze oder zuletzt Schuletzko entlasten mehrere Akteure den etatmäßigen Topscorer Jguwon Hogges und springen so auch für die immer noch verletzten Raab, Hlatky und Fliege in die Bresche. aia

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