Nachwuchsabteilung der Löwen

Waldkraiburg – Die Schüler der Spielgemeinschaft Waldkraiburg/Dingolfing hatten das Team der SG Dachau/München zu Gast.

Im Kampf um Platz drei musste ein Sieg her. Die Löwen starteten schnell und waren bereits nach drei Minuten mit 2:0 vorne, als die Gäste aufdrehten. Bedingt auch durch Fehler in der Hintermannschaft konnten die noch im ersten Drittel das Spiel drehen und ihrerseits mit vier Toren in Führung gehen. Auch im zweiten Abschnitt waren die Gäste spielbestimmend und zogen auf 6:4 davon. Doch die Löwen kämpften bis zum Ende und konnten zunächst auf 5:6 verkürzen, ehe nur 22 Sekunden vor der zweiten Pause der siebte Treffer der Gäste gelang. Doch noch war das Drittel nicht zu Ende. Die Löwen gaben weiter Gas und trafen erneut zum Anschlusstreffer, ganze sieben Sekunden vor der Pause. Doch damit hatten sie ihr Pulver verschossen. Im Schlussabschnitt gelangen keine Treffer mehr, die Gäste zogen davon und gewannen mit 10:6. Was dem Spiel eine unangenehme Note gab, waren die teilweise unfairen Attacken der Gästespieler, weshalb die Löwen unnötig Verletzte zu beklagen haben. Für einen der Gäste war hier zudem auch das Spiel vorzeitig beendet. Nach einer rüden Attacke wurde er von den Schiedsrichtern bereits Mitte des zweiten Drittels zum Duschen geschickt.

Anders bei den Jungs der U20. Die SG Waldkraiburg/Moosburg steht seit dem Erfolg gegen Höchstadt ganz oben in der Tabelle. Das sollte auch nach dem Spiel gegen Freising so bleiben. Die Schwarzbären aus Freising, die am Samstagnachmittag in der Moosburger Eishalle mit allem angetreten waren, was sie so aufzubieten hatten, wollten sich natürlich nicht das Fell über die Ohren ziehen lassen. Gleich zu Beginn gaben die Freisinger Vollgas und deckten Tobi Sickinger im Löwentor mit ihren Schüssen ein. Die Löwen hingegen fanden nicht richtig ins Spiel. So kam es, wie es kommen musste. In der 13. Minute gingen die Gäste aus der Bischofs-Stadt in Führung.

Nach einer gehörigen Kabinenpredigt kamen die Löwen wie ausgewechselt zurück und überrollten den Gegner. Maxi Böck fing an und traf in der 27. Minute zum Ausgleich. Er traf auch nur vier Minuten später zum 2:1. Johannes Hipetinger erhöhte in der 36. Minute auf 3:1. Ein Lebenszeichen der Gäste gab es noch, als sie in der 39. Minute auf 3:2 verkürzten.

Im Schlussabschnitt gaben beide Teams noch einmal alles. Freising stürmte, die Jungs der Spielgemeinschaft waren effektiver und erhöhten durch Timo Osner in der 43. Minute auf 4:2. Interessant waren die Aktionen der Schiedsrichter, die nun anfingen, das durchweg faire Spiel durch weitgehend nicht nachvollziehbare Pfiffe kaputt zu machen. Vor allem die Spielgemeinschaft war Leidtragender. Hatten die Teams in den ersten 45 Minuten gerade mal insgesamt drei Strafen kassiert, nahm nun in der restlichen Spielzeit mindestens ein Spieler der Spielgemeinschaft in der Kühlbox Platz. Damit war der Vorwärtsdrang der Löwen nachhaltig zum Erliegen gekommen.

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