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Copacabana in Mühldorf

Nach zwei Jahren Corona-Pause endlich wieder Beach-Masters in Mühldorfer Altstadt

War gut dabei, doch dann verletzte sich der Teampartner vom Mühldorf Fabian Bartsch. Der Einzug ins Halbfinale war damit Geschichte.
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War gut dabei, doch dann verletzte sich der Teampartner vom Mühldorfer Fabian Bartsch. Der Einzug ins Halbfinale war damit Geschichte.

650 Kilometer für den Sieg im Sand: So weit fahren die besten Beach-Volleyballer Deutschlands, um das absolute Turnier-Gefühl aufzusaugen.

Von Fabian Bartsch

Mühldorf – Zwei Jahre Pause waren angesagt wegen Corona. Aber nun, am Wochenende, durften die Mühldorfer Volleyballer endlich wieder ran. Zeitgleich zum Altstadtfest richtete die Volleyballabteilung des TSV Mühldorf wieder ein Beach Masters aus, gespickt mit den besten Beach-Volleyballern der Nation, die sogar aus Berlin angereist kamen, um die besondere Atmosphäre auf dem Mühldorfer Stadtplatz aufzusaugen.

+++ Weitere Berichte aus der Volleyballabteilung finden Sie hier +++

Denn, wenn in Mühldorf zum Beachevent geladen wird, dann werden knapp 300 Tonnen Sand auf dem Stadtplatz aufgeschüttet, um ein Turnier der Extraklasse zu präsentieren. Entsprechend fasziniert zeigten sich dann auch die späteren Sieger in der Herrenkonkurrenz, die beiden Berliner Lucas Grofe und Daniel Hähnert, beides Zweitligaspieler im hohen Norden, vom Ablauf des Turnieres. Der Kommentar von Grofe: „Was für ein unfassbare Atmosphäre hier in Mühldorf. Wir kommen auf jeden Fall wieder!“

24 Herrenmannschaften waren gemeldet, 16 Damenteams, die nicht nur ein opulentes Preisgeld mit nach Hause nehmen wollten, sondern auch wichtige Ranglisten-Punkte. Viel Lokalkolorit war geboten mit Thomas Brandstetter und David Fecko von der Zweitligamannschaft des TSV Mühldorf sowie Alex Brandstetter mit seinem Partner Hauke Ferch, die aber am Ende keine Rolle spielten sollten bei der Frage nach dem Finaleinzug. Kilian Nennhuber, Zweitliga-Libero bei den Mühldorfer Volleyballern, war mit seinem Grafinger Spielpartner Tim Aust an den Start gegangen. Letztendlich scheiterten die talentierten Nachwuchsvolleyballer aber am späteren Sieger Lucas Grofe und Daniel Hähnert.

Wahnsinnsfinale am Mühldorfer Stadtplatz. Sebastian Burgis vom Team Beach4U (rechts) kämpfte engagiert. Doch Daniel Hähnert (links) machte den Bayern im Block das Leben schwer.

Beste Chancen auf das Halbfinale hatte da noch der Mühldorfer Fabian Bartsch mit seinem Kumpel Sebastian Dollinger, die aber beide im Kampf um den Einzug ins Halbfinale verletzungsbedingt Yannick Beck und Flo Schweikart den Vorzug geben mussten.

Letztlich siegten Grofe/Hähnert im Finale auf dem Mühldorfer Stadtplatz nach einer grundsoliden Vorstellung gegen die beiden Bayern Sebastian Burguis und Johannes Klinkert nach einem spannenden Spiel mit 2:1 (21:19/ 16:12/ 15:12).

Bei den Damen war es in diesem Jahr ein 16er-Feld, das sich um die 1250-Euro Preisgeld im Sand gestritten hat. Mit dabei Amelie Aigner und Karin Dietl vom TSV Mühldorf, die mit dem späteren Ausgang jedoch eine Rolle spielen sollten. Mit einer Wild-Card aber ebenfalls mit dabei die beiden oberbayerischen Meister der U16 von 2021, Lena Olliges und Luisa Westner, die sich engagiert im Sand präsentierten und zu Publikumslieblingen avancierten.

Doch bei der Frage nach dem Turniersieg sollte kein Weg am Duo Priscilla Gatzsche und Alina Hösch vom TV Dingolging vorbeigehen. Die beiden Spielerinnen dominierten mit ihrem engagierten Spiel und einer unfassbaren Abwehrstärke das komplette Turnier und profitierten im Finale davon, dass Laura Heilrath und Jenny Wickler, beide vom Planegg-Krailing, währen der beiden Turniertage ordentlich Körner lassen mussten. Gegen die Dominanz der beiden Spielerinnen vom TV Dingolfing hatten Heilrath und Wickler keine Chance, mit 13:21 und 18:21 verlief das Finale dann relativ klar.

Es wurde um jeden Ball gekämpft. Am Ende siegte bei den Damen das Team von Priscilla Gatzsche (links) und Alina Hösch (im Angriff) gegen Laura Heilrath und Jenny Wickler (rechts) vom TV Planegg Krailling

Nach zweijähriger corona-bedingter Pause zeigte sich vor allem der Volleyball-Abteilugsleiter Stefan Bartsch ergriffen. 150 Personen, knapp die Hälfte einer 300 Personen starken Abteilung hätten sich eingebracht, um dieses Event über die Bühne zu bringen. Bestes Wetter war der Lohn der Mühen für eine Veranstaltung, die mittlerweile zum 16. Mal auf dem Stadtplatz durchgeführt worden ist und im südostbayerischen Raum ein Alleinstellungsmerkmal für sich in Anspruch nehmen dürfte.

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