Nach überstandener Verletzung: Wasserskiläuferin Jana Wittenbrock gewinnt Auerbräu-Cup

Die Siegerehrung im Slalom der Damen durch Bürgermeister Hajo Gruber (links). Ganz oben auf dem Podest: Jana Wittenbrock.
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Die Siegerehrung im Slalom der Damen durch Bürgermeister Hajo Gruber (links). Ganz oben auf dem Podest: Jana Wittenbrock.

Den Auerbräu-Cup 2020 nicht komplett für dieses Jahr abzusagen war die richtige Entscheidung der Wasserskifahrer des WSC Kiefersfelden-Rosenheim. Die Veranstalter freuten sich bei sommerlichen Temperaturen und besten Bedingungen über einen gelungenen perfekt organisierten Wettkampf mit vielen persönlichen Bestleistungen.

Kiefersfelden – Den . Die Veranstalter freuten sich bei sommerlichen Temperaturen und besten Bedingungen über einen gelungenen perfekt organisierten Wettkampf mit vielen persönlichen Bestleistungen.

Wieder einmal eine Klasse für sich beim Auerbräu-Cup 2020 der Wasserskifahrer des WSC Kiefersfelden-Rosenheim war Jana Wittenbrock, die den Slalom der Damen dominierte und sich den Titel zum wiederholten Male sichern konnte.

Am ersten Tag gingen 16 Teilnehmer des WSCKR in den Klassen der U15 an den Start. „Unsere professionelle Jugendarbeit der letzten Jahre und die enormen Aufwendungen dafür zeigen nun die verdienten Früchte“, so Daniel Maltzahn 2. Vorstand des WSCKR und mitverantwortlich für den Aufschwung. „Wir wachsen im Moment im Jugendbereich sehr dynamisch, was zur Folge hat, dass unsere Sportler sich gegenseitig hochstacheln und die Leistungen schneller als erwartet verbessert werden können.“

U15-Klasse der Buben von Kiefersfelden beherrscht

Bei den U15 der Mädchen konnten die beiden Miserok-Schwestern auf sich aufmerksam machen. Im Trickski zeigte Clara Miserok sogar so viele Tricks, dass Sie diese Disziplin für sich entscheiden konnte, während ihre erst achtjährige Schwester mit einem tollen Lauf die Jury überzeugte und eine persönliche Bestleistung herausfuhr.

Die U15 der Buben wurde von den Läufern aus Kiefersfelden beherrscht. Mit dem Heimvorteil im Rücken gab es im Slalom gleich einen Dreifachsieg der Akteure vom WSC. Kay Strohmeyer gewann vor Robert Lengsfeld und Fynn Strohmeyer. „Der Rest der Truppe hat sich wacker geschlagen und teilweise tolle Ergebnisse gezeigt“, sagte Jana Meier, die als Co-Trainerin mitverantwortlich für den Erfolg der Jugendarbeit ist.

Im Trickski zeigte Kay Strohmeier seine Extraklasse und setzte sich mit über 1000 Punkten Vorsprung souverän an die Spitze des Feldes. Fynn Strohmeyer und Jakob Huber kompettierten auch hier das Podium. Während Kay Strohmeyer mit einer Weite von 22,2 Meter auch noch das Springen gewann, feierte Robert Lengsfeld seinen 3. Platz im Springen mit den Worten: „Das fühlt sich schon nach fliegen an“.

Der Oberaudorfer Felix Astner startete nicht wie gewohnt in der Klasse U19. Er versuchte sich in der offenen Klasse der Männer und konnte im Slalom mit einem beherzten „Ritt“ seine persönliche Bestleistung auf fünf Bojen am elf Meter kurzen Seil steigern. Platz zwei hinter dem Ex-Weltmeister Alexander Graw waren hierfür ein verdienter Lohn.

Heißen Zweikampf der beiden Kiefersfeldener Starter

Beim Slalom de Damen erwartete man einen heißen Zweikampf der beiden Kiefersfeldener Starter Jana Wittenbrock und Jana Meier. Während Puck Elsendoorn und Sigita Trigelis nicht in den Kampf um das Podium eingreifen konnten, waren die beiden Janas eine Klasse für sich. Wie Jana Wittenbrock ihr Pensum trotz erst überstandener Verletzung herunterspulte, war schon beeindruckend. Durch einen Bruch im Mittelfuß konnte sie erst seit wenigen Wochen trainieren. Am elf Meter kurzen Seil blieb sie souverän und ohne Fehler. Jana Meier unterlief an der Elf- Meterleine dagegen ein kleiner Patzer, was dazu führte, dass sie diesen Lauf nicht komplettieren konnte. Somit gewann Jana Wittenbrock vor Jana Meier und Isabel Bossow. Bürgermeister Hajo Gruber überreichte bei der Siegerehrung die Pokale.

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