Nach spannenden 40 Minuten: Die Bad Aiblinger Basketballerinnen bleiben oben

Christina Schnorr erzielte 17 Punkte für Bad Aiblings Basketballdamen. Fehrmann

Die Regionalliga-Basketballerinnen der TuS Fireballs traten gegen den Tabellendritten TSV Nördlingen an und siegten nach 40 spannungsgeladenen Minuten 67:63 für die Firegirls.. Das Aiblinger Team, das bisher zuhause ungeschlagen war, musste auf eine wichtige Säule verzichten: Steffie Pölder fehlte in diesem so wichtigen Spiel.

Bad Aibling - Nach den ersten 10 Minuten stand es 20:16 für die Firegirls – es wurde ausgeglichen gepunktet, doch man merkte schon die aggressive Verteidigung der jungen Nördlinger Mannschaft. Im zweiten Viertel konnte man die Führung weiter ausbauen und alles deutete darauf hin, dass auch dieses Spiel gewonnen werden sollte. In der Halbzeit gab es nicht viel zu korrigieren und so sprach man nur kleine individuelle Dinge an.

Sahneviertel und Ladehemmung

Nach der Pause erlebten die zahlreichen Zuschauer dann aber ein Sahneviertel von Nördlingen. Gleichzeitig hatte Bad Aibling massive Ladehemmungen und kam so gar nicht mit der sehr guten Defense des Gegners klar. Getragen von einer bärenstarken Mona Berlitz (20 Punkte) kam Nördlingen immer weiter ran und gewann das dritte Viertel mit 23:10. So stand es also vor dem letzten Abschnitt 46:51 gegen Bad Aibling.

Das letzte Viertel sollte dann bis zur letzten Minuten spannend bleiben. Bis zwei Minuten vor Schluss gab Nördlingen die Führung nicht mehr ab, führte zwischenzeitlich sogar mit 8 Punkten. Vor allem Nikolina Marceta (19 Punkte) und Christina Schnorr (17 Punkte) hielten Bad Aibling in Schlagdistanz. Dann schlug die Minute von Vanessa Gibbels (11 Punkte) - binnen drei Angriffen erzielte sie 6 Punkte und sorgte so für die erste Führung der Firegirls nach langer Zeit (62:61). Nördlingen konnte zwar noch einmal zurückschlagen, doch in der letzten Spielminute machte es Bad Aibling gut und die Erfahrung zahlte sich einmal mehr aus. Am Ende machte Liisi Sokmann mit 2 ihrer 6 getroffenen Freiwürfe (100 Prozent, 13 Punkte) den Deckel drauf -

Nach dem Spiel lag man sich in den Armen und war froh, dass man mit dieser Drucksituation umgehen konnte und weiterhin zuhause ungeschlagen bleibt. Gleichzeitig bedeutete dies auch die Verteidigung der Tabellenspitze in der 1. Regionalliga. Nächsten Samstag ist der Tabellensechste Jahn München zu Gast und man darf wieder auf ein spannendes Spiel hoffen. re

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